Royale Hunde? Spontan denken dabei heute fast alle an die Corgis, die durch Queen Elizabeth II. (1926-2022) weltbekannt wurden und über Generationen die Königin begleiteten. Zwei von ihnen, Sandy und Muick, überlebten die Königin – bei der TV-Übertragung der Trauerfeier waren die beiden auf den Treppenstufen von Windsor Castle zu sehen, wo sie traurig von Frauchen Abschied nahmen.

Mittlerweile leben die beiden im Hausstand von Queen-Sohn Prinz Andrew, 62, der sich gemeinsam mit Ex-Frau Fergie, 63, offenbar gut um sie kümmert. Die Corgi-Freunde hoffen auf ein Comeback ihrer Rasse, denn der „Pembrokeshire Welsh Corgi“ (offizielle Bezeichnung) gilt seit 2015 als „gefährdete Haustierrasse“.

Sanfte Riesen können auf die längsten Karrieren bei Hof zurückblicken. Dazu gehören der „Irische Wolfshund“ und der in Deutschland wenig bekannte „Scottish Deerhound“. Sie wurden vor allem im Mittelalter zur Hirschjagd eingesetzt, ein Privileg, das vor allem dem Hochadel vorbehalten war. Für den Deerhound gab es sogar ein Haltungsverbot für Bürgerliche.