Unglück

Unwetter: Fünf Menschen in Österreich von Bäumen erschlagen

Schwere Überschwemmungen in Neuseeland

Schwere Überschwemmungen in Neuseeland

Hunderte Menschen sind in Neuseeland vor schweren Überschwemmungen in Sicherheit gebracht worden. Die Behörden riefen in drei Regionen der Südinsel den Ausnahmezustand aus, nachdem ein Tropensturm mit heftigen Regenfällen Hochwasser in mehreren Flüssen ausgelöst hatte.

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Schwere Unwetter haben in Österreich fünf Menschenleben – darunter zwei Kinder – gefordert und den Verkehr im Süden des Landes lahmgelegt.

Berlin. Durch schwere Unwetter sind in Österreich fünf Menschen gestorben. Wie Polizei und Rotes Kreuz mitteilten, stürzten am Donnerstag an einem kleinen Badesee in St. Andrä im Bundesland Kärnten mehrere Bäume um. Zwei Mädchen im Alter von vier und acht Jahren starben, elf Menschen wurden teils schwer verletzt.

Weiter nördlich wurden im niederösterreichischen Gaming drei weitere Personen von einem Baum erschlagen. Laut dem staatlichen meteorologischen Dienst ZAMG wurden am Donnerstag Sturmgeschwindigkeiten bis zu 139 km/h gemessen. Lesen Sie auch: Schwere Unwetter in Italien und Frankreich – Mehrere Tote

Unwetter in Österreich: Zehntausende Haushalte ohne Strom

Im Süden des Landes legte das Unwetter den Verkehr lahm. In der Steiermark, Kärnten und Osttirol standen zeitweise die Züge still, nachdem die Stromversorgung für den Bahnverkehr wegen der Unwetter ausfiel, wie die Österreichischen Bundesbahnen bekanntgaben. Durch die Sturmböen stürzten auch Dutzende Bäume bei Griffen auf die Südautobahn (A2) in Kärnten. Außerdem kam es zu Stromausfällen in Tunnels. Die wichtige Verkehrsverbindung nach Italien wurde für Aufräum- und Reparaturarbeiten an mehreren Stellen gesperrt. Auch interessant: Gewitter im Anmarsch? Diese Rechnung kann Leben retten

In der Steiermark waren Zehntausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, da Hochspannungsleitungen und 2000 Trafostationen beschädigt waren. „Vielfach müssen sich unsere Kollegen den Weg zu den Reparaturarbeiten mit der Motorsäge freischneiden“, sagte ein Sprecher von Energie Steiermark dem Sender ORF. Die Behebung aller Schäden könne Tage, wenn nicht Wochen dauern.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

( lgr/dpa )