Leichenfunde

Stausee in den USA: Weitere Leiche in Lake Mead entdeckt

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Die Dürre lässt den Wasserpegel im Stausee Lake Mead in Nevada immer weiter fallen. Nun wurde bereits die vierte Leichen gefunden.

Berlin.  Im Stausee Lake Mead an der Grenze der US-Bundesstaaten Nevada und Arizona ist zum vierten Mal seit Mai dieses Jahres eine Leiche gefunden worden. Nach einem Notruf seien am Samstag an einem Strand im Erholungsbereich des Sees Teile eines menschlichen Skeletts gefunden worden, hieß es seitens der Nationalparkverwaltung NPS.

Die anhaltende Dürre in der Region lässt den Wasserstand des Stausees immer weiter sinken. Taucher der Polizei hätten die Überreste laut Nationalparkverwaltung geborgen.

Ein Gerichtsmediziner versuche nun, die Todesursache festzustellen. In der gleichen Gegend waren bereits am 25. Juli skelettierte Überreste eines Menschen entdeckt worden.

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Stausee in den USA: Lake Mead verliert seit Jahren Wasser

Lake Mead ist einer der wichtigsten Stauseen der USA und versorgt rund 40 Millionen Menschen. Angesichts der anhaltenden schweren Dürre im Westen des Landes sind die Pegelstände allerdings stark gefallen. Seit 1983 sei der Wasserstand um fast 52 Meter zurückgegangen, berichteten örtliche Medien.

Die ersten menschlichen Überreste in dem Stausee waren am 1. Mai entdeckt worden: Die Leiche wies eine Schusswunde auf und war in einem Fass in dem See versenkt worden, vermutlich zwischen Mitte der 1970er und Anfang der 1980er Jahre. Es habe sich ohne Zweifel um einen Mord gehandelt, zitierte der Sender CNN einen Ermittler. Dass die Mafia im Spiel gewesen sein könnte, sei nach jetzigem Stand der Ermittlung reine Spekulation, betonte er.

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Weitere Überreste wurden am 7. Mai gefunden und einer 23 bis 37 Jahre alten Person zugeordnet. Bei den anderen Toten handele es sich vermutlich um Menschen, die vor Jahren in dem See ertrunken seien, sagte eine Sprecherin der Nationalparkverwaltung dem Sender.

Wie CNN berichtet, war der See im Juli laut Aufnahmen der Nasa nur noch zu 27 Prozent gefüllt. Der Wasserstand ist so niedrig, dass neben den Leichen auch ein versunkenes Schiff aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs entdeckt wurde. (dpa/les)

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Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.