Möbel

Ikea-Neuheit: Weltberühmtes "Billy"-Regal wird verändert

Scan & Go: Einkaufen per Scan mit Smartphone

Scan & Go: Einkaufen per Scan mit Smartphone

Das Bezahlsystem "Scan & Go" soll das Einkaufserlebnis für Kunden vereinfachen und verkürzen. Was das System kann und welche Märkte in Deutschland dieses System nutzen oder bereits wieder abbauen, zeigt das Video.

Beschreibung anzeigen

Ikea will ein Erfolgsmodell verändern: das "Billy"-Regal. Wer auf das aktuelle Modell schwört, muss sich beeilen. 2024 läuft es aus.

Berlin. Sie nennen es das "Remake einer Ikone". Die Rede ist von "Billy". Es ist das Bücherregal, das wie kein anderes Möbelstück für Ikea steht. Es wird schätzungsweise alle fünf Sekunden irgendwo auf der Welt gekauft. Eine Papierfolie soll das bisher verwendete Furnier ersetzen.

Diese kleine Änderung soll das Regal stabiler, langlebiger und vor allem nachhaltiger machen. So könne man die Abfälle in der Produktion "minimieren", erklärt das schwedische Möbelhaus. Ikea will nach eigenen Angaben bis 2030 "ein vollständig kreislauffähiges Unternehmen zu sein".

Ikea ändert "Billy": Papier, keine Nägel, neue Farben

Gleichzeitig werden die Nägel zur Befestigung der Rückwand durch Schnappverschlüsse ersetzt. Das soll die Montage erleichtern, genauer gesagt: den mehrfachen Abbau und Wiederaufbau. Der überwiegende Teil der für "Billy" eingesetzten Materialien soll künftig aus erneuerbaren Quellen stammen.

Schon ab 2024 soll die neue "Billy"-Generation nach und nach eingeführt werden. Es wird wie bisher in einer weißen Version verkauft, aber mit dem neuen Material führt IKEA auch weitere Holznachbildungen ein: schwarze und dunkelbraune Eiche, Nussbaum, Birke.

"So machen wir 'Billy' fit für die Zukunft und hoffen, dass es weiter viele Menschen begeistert und im Zuhause vieler Menschen seinen Platz findet", verspricht Jesper Samuelsson, Business Leader der Ikea-Gruppe. Das "Billy"-Regal ist seit Einführung 1979 das Erfolgsmodell schlechthin. (fmg)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de