Naturereignis

Vulkan Ätna auf Sizilien ausgebrochen - Riesige Aschewolke

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Vulkan auf La Palma zerstört zahlreiche Häuser

Vulkan auf La Palma zerstört zahlreiche Häuser

Auf der spanischen Kanareninsel La Palma sind durch den Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja rund hundert Häuser zerstört worden. 5500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

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Der Ätna auf Sizilien ist Europas aktivster Vulkan. Nach dreiwöchiger Pause ist der 3.357 Meter hohe Berg nun erneut ausgebrochen.

Sizilien. 
  • Der Vulkan Ätna auf Sizilien ist erneut ausgebrochen
  • Die Aschewolke stieg Tausende Kilometer nach oben
  • Auswirkungen auf den Flugverkehr hatte der Ausbruch des Ätnas nicht

Vulkanausbrüche scheinen derzeit in Europa Hochkonjunktur zu haben. Nachdem am Sonntag der Cumbre Vieja auf der Kanaren-Insel La Palma ausgebrochen ist und seitdem viele Häuser zerstört hat, spuckt nun auch der Ätna auf Sizilien in Italien Asche in den Himmel.

Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) registrierte am Dienstagmorgen steigende vulkanische Aktivitäten im Inneren des 3.357 Meter hohen Berges. Zuletzt war der Ätna, Europas aktivster Vulkan, vor drei Wochen ausgebrochen. Auch im Juli gab es schon einen Ausbruch des Ätna, in dessen Folge der Flughafen der sizilianischen Großstadt Catania zeitweise gesperrt werden musste.

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Fakten zum Ätna auf Sizilien:

  • Der Ätna auf Sizilien ist mit über 3300 Metern der höchste aktive Vulkan Europas
  • Seit 2013 steht der Ätna auf der Liste des Weltnaturerbes der UNESCO
  • Immer wieder sorgen Ausbrüche für Behinderungen im Flugverkehr

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Ätna-Ausbruch: Aschewolke steigt auf 9.000 Meter

Die Aschewolke des Ätna stieg nach dem Ausbruch auf bis zu 9.000 Meter auf, wie das INGV mitteilte. Seit Mitte Februar spuckt der Ätna immer wieder Asche und Lava aus. Die Ausbrüche sind oft spektakulär zu beobachten, meist aber ungefährlich für die umliegenden Dörfer und die im Süden gelegene Großstadt Catania. Der dortige Flughafen konnte am Dienstag weiter angeflogen werden.

Auch in Deutschland gibt es vulkanische Aktivitäten - zum Beispiel in der Eifel. Um die Region besser überwachen und vor einem eventuellen Ausbruch warnen zu können, fordern Experten die Verbesserung des existierenden Frühwarnsystems. (fmg/dpa)

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