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Flut-Eklat: RTL-Reporterin Susanna Ohlen entschuldigt sich

| Lesedauer: 2 Minuten
Schuld nach der Flut: "Es ist wie im Krieg"

Schuld nach der Flut: "Es ist wie im Krieg"

In der rheinland-pfälzischen Ortschaft Schuld ist durch das Hochwasser kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Häuser wurden weggespült, in den Straßen liegt Schutt. Die Einwohner sind geschockt.

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Weil sich RTL-Moderatorin Susanna Ohlen vor einem Flut-Beitrag mit Schlamm einrieb, wurde sie beurlaubt. Die Journalistin äußert sich.

Berlin. Susanne Ohlen erregte mit einem Video anlässlich der jüngsten Flutkatastrophe jede Menge Aufsehen. Der Grund: Die "Guten Morgen Deutschland"-Moderatorin wurde in einem TV-Beitrag als tatkräftige Hilfskraft bei den Aufräumarbeiten in Bad Münstereifel dargestellt. Zeitgleich wurden allerdings Aufnahmen veröffentlicht, die Ohlen dabei festhalten, wie sie sich kurz vor den Dreharbeiten mit Schlamm einreibt.

  • Mehr News zur Flutkatastrophe lesen Sie in unserem Unwetter-Blog.

In einem Post auf ihrem Instagram-Account zeigt Ohlen nun Reue. "Ich habe am Montag im Flutgebiet vor der Schalte für 'Guten Morgen Deutschland' einen schwerwiegenden Fehler gemacht. Nachdem ich an den vorherigen Tagen bereits privat in der Region geholfen hatte, habe ich mich vor den anderen Hilfskräften an diesem Morgen geschämt, in sauberem Oberteil vor der Kamera zu stehen. Daraufhin habe ich mir, ohne zu überlegen, Schlamm auf meine Kleidung geschmiert", schreibt die 39-Jährige.

In weiteren Zeilen bittet Ohlen um Verzeihung: "Mir als Journalistin hätte das niemals passieren dürfen. Als Mensch, dem das Leid aller Betroffenen zu Herzen geht, ist es mir passiert." Obwohl der Instagram-Beitrag mehr Likes als Ohlens vergangene Posts erhalten hat, bemängeln User in der Kommentarspalte, dass die Moderatorin mit ihrem Verhalten dennoch ihre Authentizität verloren habe.

RTL-Moderatorin begeht Fauxpas - Sender zieht Konsequenzen

Trotz Entschuldigung bleibt Ohlen vorerst beurlaubt: Der Heimsender der Journalistin hatte kurz nach Veröffentlichung des Eklat-Videos der Reporterin Konsequenzen gezogen.

"Das Vorgehen unserer Reporterin widerspricht eindeutig journalistischen Grundsätzen und unseren eigenen Standards. Wir haben sie daher direkt am Montag, nachdem wir davon erfahren haben, beurlaubt", hieß es am Donnerstag in einem Statement einer RTL-Sprecherin. (day)

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