Königshaus

Norwegen: Prinzessin will als Esoterikerin zu Geld kommen

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Prinzessin Märtha Louise ist pleite. Jetzt will sie mit ihrem Schamanen-Freund Geld verdienen.

Prinzessin Märtha Louise ist pleite. Jetzt will sie mit ihrem Schamanen-Freund Geld verdienen.

Foto: imago images

Die norwegische Prinzessin Märtha Louise ist pleite. Mit ihrem Schamanen-Freund Durek Verrett will sie anderweitig Geld verdienen.

Stockholm. Sie reisen um die Welt, treffen Hollywoodstars und große Persönlichkeiten: Norwegens Prinzessin Märtha Louise (49) und ihr Freund Durek Verrett (46). Dass Verett ein Schamane ist, der sich bestens verkaufen kann, soll jetzt die letzte Chance sein, die Prinzessin aus der Pleite zu retten. Das Königskind geht mit ihm auf Tournee, um aus ihrem Leben zu plaudern. Unter dem Titel „Die Prinzessin und der Schamane“.

Das Leben im Jetset rund um die Welt kostet viel Geld. Prinzessin Märtha, Tochter von König Harald und Königin Sonja (beide 83), kann ein Lied davon singen. Im vergangenen Jahr hat sie ihr gesamtes Vermögen verbraucht. "Die neue Steuerliste zeigt null Kronen auf, was normalerweise bedeutet, dass man mehr Schulden als Geld auf der Bank hast", sagt der norwegische Hofexperte Anders Stavseng dem Blatt “Se&Hör”: “Es war ein schweres Jahr für die Prinzessin. Lange hat sie versucht ihr Sommer-Anwesen Bloksberg auf der Insel Hankö zu verkaufen.“

Märtha Louise: Hat ihr Freund ihr einer Gehirnwäsche unterzogen?

Das Anwesen war seit Generationen im Besitz der Königsfamilie. „Nun hat sie es endlich verkauft, aber weit unter dem erhofften Preis. Die Millionen gehen vermutlich nicht auf Märthas Konto, weil das Haus “bereits mit einer ansehnlichen Bankenhypothek belastet war”, so Stavseng. Die Sprecherin der Prinzessin wollte der Zeitung “Se&Hör” keinen Kommentar zur finanziellen Situation der Königstochter geben.

Ob das alles mit dem Schamanen zu tun hat? “Er ist wie ein Sektenführer. Seine Fans werden einer Gehirnwäsche unterzogen und folgen ihm sklavisch”, sagte Verretts Exfreund Hank Greenberg, der die Prinzessin bereits vor ihm gewarnt haben soll. Nach 14 Ehejahren mit dem mäßig erfolgreichen norwegischen Schriftsteller Ari Ben fand Märtha Louise jedoch nach eigenen Angaben in ihm ihre große Liebe.

Der Schamane redet über Drogen und den gemeinsamen Sex

Wäre Prinzessin Märtha als Junge zur Welt gekommen, würde sie als Erstgeborene bald den Thron von Vater König Harald V. (83) übernehmen, anstelle ihres jüngeren Bruders Hakoon (47). Doch Märtha Louise gibt an froh darüber zu sein, diese Bürde nicht tragen zu müssen. Sie geht ihren eigenen Weg.

Auf Instagram bekennt sie sich zu Verrett. „Er hat mir bewusst gemacht, dass bedingungslose Liebe tatsächlich auf diesem Planeten existiert“, schreibt sie. „Ich liebe dich von dieser Ewigkeit zur Nächsten“, so die royale Esoterikerin. Der Schamane habe sie geheilt. Nun ist er ihr ständiger Begleiter auch bei offiziellen königlichen Anlässen. Verrett selbst redet gar offen über Drogenerfahrungen und das intensive Sexleben der beiden.

Auch eine Hochzeit schließen die beiden nicht aus. „Man weiß nie, wir wissen nur, dass unsere Gefühle echt sind“, so der Schamane. Weltoffene Norweger begrüßen die Liebesbeziehung. Gleichzeitig kommt aber auch Kritik auf: Märtha Louise könne privat machen, was sie wolle. Aber sie dürfe nicht ihren Prinzessinnen-Titel nutzten, um ihre derzeit laufende kommerzielle Tournee mit Verrett zu vermarkten.

Norwegens König Harald unterstützt seine Tochter

Der norwegische Heilpraktikerverband ist erzürnt, weil Verrett sich nicht an deren Richtlinien halte, sondern unseriöse Dinge verspreche. So meint Verrett, dass er ein „spiritueller Gigant“ sei und die Zukunft seiner Patienten sehen könne. Verrett behauptet genauso wie seine Prinzessin, tote Angehörige seiner Patienten sehen und hören zu können.

Doch König Harald stützt seine Tochter. „Es ist schön, dass sie einen neuen Freund hat“, sagte der im Lande für seine Gutmütigkeit beliebte Monarch. Harald hatte selbst sehr unter einem strengen Vater gelitten und wollte seinen Kindern stets mehr Freiheit lassen.

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( André Anwar )