Kreuzfahrtschiff

Trotz Corona-Pandemie: Aida startet auf Gran Canaria

Pistengaudi tabu: Skiurlaub in Corona-Zeiten

Pistengaudi tabu- Skiurlaub in Corona-Zeiten

Die meisten Wintersportler in Europa werden in dieser Saison wohl auf Skiurlaub verzichten müssen. In Österreich etwa gelten strikte Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, Pistengaudi und Einkehrschwung sind tabu.

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Die Kreuzfahrtbranche ist von der Corona-Krise besonders stark betroffen. Jetzt startet Aida Cruises wieder, trotz anhaltender Pandemie.

Rostock/Berlin. Es ist ein Neustart für Aida Cruises in dieser von der Corona-Pandemie geprägten Saison, die im November erneut unterbrochen worden war: Am spätem Samstagabend legte das Kreuzfahrtschiff „Aidaperla“ der Reederei Aida Crusies in Las Palmas ab und brach zu einer Tour rund um die Kanarischen Inseln auf. Sieben Tage soll die Reise dauern.

Auf dem für 3300 Passagiere ausgelegten Schiff werden rund 800 Gäste erwartet, teilte das Unternehmen mit. Aida-Vorstandschef Michael Thamm hatte zuvor gesagt, dass für die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung, aber auch der Menschen in den Zielgebieten alles getan worden sei. Die Passagiere bräuchten einen negativen, maximal 72 Stunden alten Corona-Test. An Bord herrschten strenge Hygiene- und Abstandsregeln.

Kreuzfahrt: Auch „Aidamar“ soll noch im Dezember in See stechen

Als zweites Schiff der Aida-Flotte werde die „Aidamar“ am 20. Dezember in See stechen, teilte Aida Cruises mit. Bei den siebentägigen Touren sind auch geführte Landgänge geplant. Die Corona-Inzidenzwerte auf den Kanaren seien laut Aida seit Monaten sehr niedrig.

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Im März hatte Aida Cruises wie alle Firmen der Branche wegen der Corona-Pandemie die Reisen eingestellt. Mitte Oktober startete dann das erste Schiff zu einer Italien-Rundfahrt. Doch schon im November musste die Saison wegen der stark gestiegenen Infektionszahlen in Europa wieder abgebrochen werden. Die bisherigen Umsatzausfälle bei Aida lägen im Bereich von rund 1,5 Milliarden Euro.

(dpa/amw)

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