Als Nils Fleischhauer und sein Geschäftspartner Sean Uhm sich vor gut drei Jahren entschlossen, das Antibeschlag- und Reinigungstuch „Foogy“ ins Sortiment ihres Tech-Start-ups zu nehmen, war das eher als Serviceangebot gedacht. Eigentlich verkauft Smart Light Solutions komplexe IT-Sicherheitslösungen, mit denen sich große Unternehmer vor unrechtmäßigen Nutzern schützen.
„Aber wir dachten, das ist ein gutes zusätzliches Produkt“, sagt Fleischhauer. Der Hamburger trägt selbst Brille und weiß, wie unangenehm es ist, wenn die Gläser bei Temperaturschwankungen beschlagen. Auch Kameralinsen und Taucherbrillen lassen sich damit reinigen. „Das Tuch ist so mitgelaufen“, sagt der 46-Jährige. Bis vor einigen Wochen.
Brille und Corona-Maske: „Foogy“ ist Verkaufsschlager
Seit in Corona-Zeiten das Tragen von sogenannten Alltagsmasken immer mehr zur Normalität wird, suchen Brillenträger nach einer Lösung gegen die vernebelte Sicht. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten sind beschlagene Brillengläser für viele ein Dauerproblem. „Foogy hat sich zum Verkaufsschlager entwickelt“, sagt Nils Fleischhauer, und es klingt ein bisschen so, als ob er das noch nicht so richtig glauben kann. Mehr zum Thema: Warum Brillen das Infektionsrisiko für Corona senken könnten


