Geburt

Frau bringt fast sieben Kilo schweres Baby zur Welt

Das brandenburgische Carl-Thiem-Klinikum meldet die Geburt eines Rekord-Babys: Der Säugling wog bei seiner Geburt stramme 6,7 Kilogramm.

Denise L. aus dem Brandenburgischen Senftenberg hat einen 6,7 Kilogramm schweren und 57 Zentimeter großen Säugling zur Welt gebracht.

Denise L. aus dem Brandenburgischen Senftenberg hat einen 6,7 Kilogramm schweren und 57 Zentimeter großen Säugling zur Welt gebracht.

Foto: - / dpa

Cottbus. 
  • In Cottbus ist ein fast sieben Kilo schweres Baby geboren worden
  • Die Mutter soll nach Angaben der Klinik an Schwangerschaftsdiabetes gelitten haben, was das hohe Gewicht erklären könnte
  • Ärzte konnten das rekordverdächtige Gewicht das Kindes selbst nicht fassen

Bei dieser Geburt staunten nicht nur die anwesenden Medizinerinnen und Mediziner: Eine Frau aus dem Brandenburgischen Senftenberg hat einen 6,7 Kilogramm schweren und 57 Zentimeter großen Säugling zur Welt gebracht. Das bestätigte das zuständige Carl-Thiem-Klinikum (CTK).

Das Neugeborene stellte offenbar einen krankenhauseigenen Rekord auf. „Das habe ich nach 25 Jahren in der Geburtshilfe noch nicht erlebt“, sagte der Chefarzt der Frauenklinik Jörg Schreier. Gemeinsam mit seinem Team holte der Mediziner das Baby in der 37. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt auf die Welt.

Baby kommt mit 6700 Gramm zur Welt – wegen Schwangerschaftsdiabetes

Ursache für das hohe Geburtsgewicht des Babys war nach Angaben der Klinik Schwangerschaftsdiabetes in Verbindung mit mit Insulinresistenz. Bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche musste sich die 32 Jahre Mutter Insulin spritzen. „Gerade am Ende war das schon eine enorme Belastung“, berichtet Denise L., „ich konnte mich fast gar nicht mehr bewegen.“

• Aus der Forschung: Das erste Kind verändert einfach alles – oder doch nicht?

Das hohe Gewicht des Kindes sei ansonsten weder für Mutter noch Baby gefährlich. Dass das Neugeborene anfangs beatmet werden musste, hatte offenbar nichts mit dem Gewicht zu tun, so Schreier. Der Junge musste in den ersten zwölf Tagen seines jungen Lebens noch auf der Kinderstation des Klinikums überwacht werden, liegt mittlerweile aber zusammen mit Mutter Denise in einem gemeinsamen Zimmer.

(elik/ba/dpa)

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