Pandemie

Warum es in Österreich Corona-Briefmarken aus Klopapier gibt

In Österreich bringt die Post Corona-Briefmarken aus dreilagigem Klopapier heraus. Eine reine Spaßaktion ist das allerdings nicht.

Die österreichische Post bringt eine Corona-Sonderbriefmarke aus dreilagigem Klopapier heraus.

Die österreichische Post bringt eine Corona-Sonderbriefmarke aus dreilagigem Klopapier heraus.

Foto: - / dpa

Wien. Die Corona-Infektionszahlen steigen und so mancher Verbraucher deckt sich wieder mit Klopapier ein. In Österreich könnte Toilettenpapier neben Hamsterkäufern jetzt auch Briefmarkensammler verstärkt interessieren.

Die Österreichische Post bringt eine Corona-Sonderbriefmarke aus dreilagigem Klopapier raus. Für jeden verkauften Markenblock „in Form und Größe eines handelsüblichen Blattes Klopapier“ werden 2,75 Euro für wohltätige Zwecke gespendet. Mit dem kuriosen Porto sollen von der Corona-Krise besonders Betroffene unterstützt werden, teilte die Post am Freitag mit. Lesen Sie hier: Klopapier-Nachfrage steigt: Warum Hamstern aber nicht lohnt

Corona-Briefmarke mit einem Babyelefanten

Die selbstklebende Marke aus recyceltem Altpapier im Wert von 2,75 Euro lasse sich an der perforierten Linie abtrennen – „so wie handelsübliches Klopapier“. Motiv ist ein Babyelefant: Das Tierchen ist in Österreich das viel genutzte Symbol für den coronabedingten Hygieneabstand von einem Meter. Zehn Markenblöcke ergäben einen Babyelefanten, betonte denn auch die Post. Auch interessant: Corona: Drogeriemarktkette dm verkauft Antikörpertest

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Die Idee für das augenzwinkernde Projekt sei bereits im Frühjahr entstanden. Damals wurde das mancherorts kaum mehr lieferbare Hygieneprodukt zu einem Sinnbild der plötzlichen Corona-Krise. Allerdings habe die Post bei der Umsetzung zunächst vor einem entscheidenden Problem gestanden: „Heimisches Klopapier war lange Zeit entweder ausverkauft oder in diesen Mengen nur schwer erhältlich.“ 300.000 Briefmarken sind ab dem 30. Oktober erhältlich.

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(msb/dpa)

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