Deutsche Mark

Bis zu 5000 Euro: Diese alten D-Mark-Münzen sind viel wert

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Die Deutsche Mark hat ausgedient. Doch manche Münzen können heute noch viel Geld bringen.

Die Deutsche Mark hat ausgedient. Doch manche Münzen können heute noch viel Geld bringen.

Foto: Bernd Wüstneck / dpa

Schätze in der Schublade: Ein paar D-Mark-Münzen haben heute einen hohen Wert. Sammler zahlen für bestimmte Münzen bis zu 5000 Euro.

Berlin. Fast 19 Jahre ist es her, dass der Euro die Deutsche Mark als offizielle Währung in Deutschland ablöste. Die sogenannte D-Mark diente zwischen 1948 und 1998 als Buchgeld, bis zum 31. Dezember 2001 als Bargeld, ehe sie tagsdrauf, an Neujahr 2002, dem Euro wich. Bestimmte Münzen der alten Währung haben heutzutage einen erstaunlichen Wert.

Teilweise zahlen Sammler bis zu 5000 Euro für eine Münze. „Grundsätzlich gilt: Je seltener und besser erhalten die Münze, desto höher ist meist der Wert, den Liebhaber dafür zahlen“, erklärt die „MDM Münzhandelsgesellschaft“. Eine Sonderprägung kann ausschlaggebend für einen hohen Wert sein, ebenso eine seltene Fehlprägung. Auch wenn Münzen noch ihren ursprünglichen Glanz besitzen, kann das den Wert erheblich steigern.

Zur Einordnung einer Münze dient der Prägestempel. An ihm lässt sich der Ort ablesen, an dem die Münze produziert worden ist.

Berühmte Beispiele für wertvolle DM-Münzen:

  • Zwei-Pfennig-Stücke aus reinem Kupfer: Wertvoll sind die Münzen, die in den Jahrgängen 1968 und 1969 produziert wurden. Bis 1968 waren die Münzen aus reinem Kupfer und somit nicht magnetisch. Die darauffolgenden Münzen waren lediglich aus kupferplattiertem Eisen und sind magnetisch. Die reine Kupfer-Münze ist sehr wertvoll. Der Katalogpreis für gut erhaltene reine Kupfer-Münzen lag MDM zufolge bereits 2007 zwischen 2000 bis 5000 Euro.
  • Fünf-Mark-Münze mit Prägestempel „F“ von 1958: Das Fünf-Mark-Stück kann bis zu 500 Euro wert sein. Bei einer gleichalten Münze mit Prägestempel „J“ können unter Umständen sogar 800 bis 4000 Euro erlöst werden.
  • 50-Pfennig-Stück (1950) mit Schriftzug „Bank Deutscher Länder“: Bei dieser Münze handelt es sich um eine Fehlprägung. Der Schriftzug war zu jenem Jahr längst abgelöst worden, schon die Münzen aus den Jahren 1948 und 1949 besaßen einen neuen. Ein Mitarbeiter hatte irrtümlich die falsche Schablone verwendet. Je nach Zustand ist eine der fehlgeprägten Münzen zwischen 400 und 600 Euro wert.

Um herauszufinden, ob eine alte DM-Münze wertvoll ist oder nicht, hilft ein Blick in einen Münzkatalog. Diese sind in Bibliotheken und im Internet frei zugänglich.

Mehr zum Thema: C&A akzeptiert D-Mark wieder als Zahlungsmittel

(dmt)

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