Pandemie

Corona-Hotspots: Das sind die Risikogebiete in Deutschland

Wo in Deutschland steigen die Corona-Zahlen besonders? Wo sind die Risikogebiete? Hier finden Sie die größten Hotspots des Landes.

Nächstes Bund-Länder-Treffen zu Corona-Krise schon am Dienstag

Bund und Länder beraten bereits am Dienstag erneut über die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Grund des vorgezogenen Spitzentreffens sei die nach wie vor zu hohe Zahl der Neuinfektionen.

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Berlin. 
  • Viele Regionen Deutschlands gelten wegen sehr hoher Corona-Zahlen als Hotspots
  • Je nach Höhe der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz gelten verschärfte Regeln. Doch wo liegen die Grenzen?
  • Wir zeigen die zehn aktuell meistbetroffenen Corona-Hotspots in Deutschland

Deutschland befindet sich immer noch im harten Lockdown – bis mindestens zum 14. Februar. Am 19. Janaur berieten die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut über das weitere Vorgehen – und beschlossen schärfere Maßnahmen.

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Denn das Infektionsgeschehen verharrt weiter auf hohem Niveau. Wichtige Messgröße ist daher die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Schon seit Anfang Januar ist der Bewegungsradius der Bürger in Regionen, in denen die Marke von 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird, eingeschränkt. Sie dürfen sich nur 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernt bewegen. Die Grenze überschritten am Donnerstag 41 Städte und Kreise.

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Zurzeit werden in Deutschland rund 390 Städte, Bezirke und Landkreise als Corona-Hotspots bezeichnet – dort wurde die Marke von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten. Die Regionen gelten auch als innerdeutsche Risikogebiete.

Am stärksten betroffen ist aktuell der Landkreis Hildburghausen, der eine Sieben-Tage-Inzidenz von aktuell 398,75 ausweist (Stand 21.01.). Der Landkreis in Thüringen war die erste Region in Deutschland, deren 7-Tage-Inzidenz größer als 500 war, zwischenzeitlich sogar größer als 600. Lesen Sie auch: Corona-Hotspot Bautzen: Wie die Menschen der Krise begegnen

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Corona-Risikogebiete in Deutschland – die zehn größten Hotspots (Stand: 21. Januar)

  Stadt/Landkreis/Bezirk Bundesland 7-Tage-Inzidenz
1. Hildburghausen Thüringen 398,75
2. Saalfeld-Rudolstadt Thüringen 373,07
3. Altenburger Land Thüringen 360,21
4. Cottbus Brandenburg 351,13
5. Burgenlandkreis Sachsen-Anhalt 343,87
6. Ostprignitz-Ruppin Brandenburg 336,84
7. Unstrut-Hainich-Kreis Thüringen 304,21
8. Bautzen Sachsen 301,91
9. Wittenberg Sachsen-Anhalt 299,31
10. Potsdam Brandenburg 297,78

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Corona: Ab wann ist eine Region ein Risikogebiet?

Einen ersten Richtwert für die Einstufung als Risikogebiet bietet die Zahl der Neuinfektionen.

  • Übersteigt sie den Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, folgt eine Bewertung der Lage durch die einzelnen Bundesländer. Diese „Neuerkrankungsrate“ wird auch Inzidenz genannt.
  • Die Landesregierungen entscheiden selbstständig, welche Gebiete in anderen Bundesländern sie zu Risikogebieten erklären.
  • Eine landesweit einheitliche Liste wie bei den internationalen Risikogebieten gibt es nicht.

Alle deutschen Risikogebiete auf einer Karte

Alle innerdeutschen Risikogebiete finden Sie mitsamt der Sieben-Tage-Inzidenz in einer Tabelle in unserem interaktiven Coronavirus-Monitor auf einer Karte. Scrollen Sie dafür unter die Karte mit den Infektionszahlen.

(fmg/dpa/afp)

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