Sexualität

Studie: Singles haben seltener Sex als fest liierte Paare

Für eine großangelegte Studie über Sexualität in Deutschland wurden fast 5000 Menschen befragt. Das sind die wichtigsten Ergebnisse.

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Berlin. Singles haben in Deutschland weniger Sex als Menschen in festen Partnerschafte. Zu diesem Schluss kommt eine großangelegte Studie zur Gesundheit und Sexualität der Deutschen. Vorgestellt habe sie Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) am Mittwoch in Hamburg.

Menschen, die nicht in einer festen Partnerschaft leben, gaben deutlich häufiger an, in den vergangenen vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben (77 Prozent). Im Gegensatz dazu gaben nur 20 Prozent der fest Liierten an, in den vergangenen vier Wochen keinen Sex gehabt zu haben.

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Studie zu Sex: Altersgruppe 18 bis 35 Jahre hat etwa fünf Mal im Monat Sex

„Die meisten Deutschen sind in ihren partnerschaftlichen und sexuellen Beziehungen zufrieden“, sagte Prof. Peer Briken, Direktor des Instituts für Sexualforschung des UKE. Frauen und Männer zwischen 18 und 35 Jahren haben laut der Studie etwa fünf Mal pro Monat Sex, die 36- bis 55-Jährigen etwa vier Mal im Monat. Die deutlich am häufigsten genannten heterosexuellen Praktiken sind der vaginale Geschlechtsverkehr und der Oralverkehr.

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Zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Kantar und mit Unterstützung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben die Forscher zwischen Oktober 2018 und September 2019 knapp 5000 Menschen im Alter von 18 bis 75 Jahren zu sexualbezogenen Themen wie Liebe und Partnerschaft, sexuelle Lust und sexuell übertragbare Infektionen befragt. (dpa/les)

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