Pandemie

Corona-Isolation: Prinz Harry spricht über Zeit mit Familie

Auch Prinz Harry und Herzogin Meghan bleiben in der Coronavirus-Krise zu Hause. Jetzt sprach Harry über sein Leben in der Isolation.

In der Coronavirus-Krise verbringt Prinz Harry Tag und Nacht mit Herzogin Meghan und ihrem gemeinsamen Sohn Archie.

In der Coronavirus-Krise verbringt Prinz Harry Tag und Nacht mit Herzogin Meghan und ihrem gemeinsamen Sohn Archie.

Foto: Chris Jackson / dpa

Berlin. Es kommt nicht oft vor, dass man ein Videotelefonat mit einem Prinzen führen darf. Zu dieser Ehre kamen zwei Familien, die von der englischen Wohltätigkeitsorganisation „WellChild“ betreut werden. Kein Geringerer als Prinz Harry, der gemeinsam mit Herzogin Meghan seit einem Monat nicht mehr zum Kreis der „Senior Royals“ zählt, unterhielt sich mit den Familien in einem Videochat – und sprach dabei auch über sein Leben als junger Vater in der Coronavirus-Pandemie.

Die Familienangehörigen, die an der Videoschalte teilnahmen, kümmern sich Tag und Nacht um ihre schwerbehinderten Kinder. Harry ist seit elf Jahren Schirmherr der Wohltätigkeitsorganisation „WellChild“, die in Großbritannien Familien mit schwerbehinderten Kindern unterstützt.

In der 30-minütigen Videoschalte berichteten die Familienangehörigen ausführlich aus ihrem schwierigem Familien-Alltag. Die medizinische Betreuung ihrer Kinder sei nur noch teilweise möglich. Viele Pflegetätigkeiten müssten die Eltern nun selbst erledigen.

Prinz Harry und Meghan sagen Königshaus Bye-Bye
Prinz Harry und Meghan sagen Königshaus Bye-Bye

Und auch Prinz Harry, der die Krise mit seiner Ehefrau Meghan und dem elf Monate alten Sohn Archie in Los Angeles verbringt, blickt mit Sorge auf die derzeitige Situation: „Es sind wahrlich seltsame Zeiten – jeder erlebt das Gleiche auf eine sehr einzigartige Weise.“ Mit Blick auf seinen eigenen Stress in der Coronavirus-Isolation sagte Harry: „Nur ein Kind im Alter von elf Monaten zu haben, reicht schon aus!“

Prinz Harry berichtet aus seinem Leben mit Meghan und Archie in der Corona-Krise

Prinz Harry hatte sich im Frühjahr mit seiner Ehefrau Meghan vom Großteil seiner royalen Pflichten zurückgezogen, um den Lebensmittelpunkt ihrer Familie nach Nordamerika zu verlagern. Dort hat sich das junge Paar weitgehend von der Öffentlichkeit abgeschottet. Im typischen britischen Understatement betonte Harry, dass es ihm und seiner Familie derzeit „nicht schlecht“ gehen würde.

Prinz Harry in der Corona-Krise

So verschaffe die Isolation dem Prinzen die Möglichkeit, sich ganz auf seine junge Familie zu konzentrieren. Über sein Leben als junger Vater von Archie sagte der Prinz: „Man muss die Momente genießen, in denen man nur auf dem Boden liegt und sich hysterisch herumwälzt.“

In der Videoschalte, die am Osterwochenende aufgezeichnet wurde, zeigte sich Harry beeindruckt von der Leistung der Familien in der Krisensituation: „Die Belastbarkeit und die Stärke, die ihr habt, ist absolut unglaublich.“ Harry riet den Familien, in der Krise zusammenzuhalten – und gegen den Isolationsfrust vielleicht ein neues Hobby auszuprobieren.

(phb)

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