Prinz Harry und seine Frau Meghan sollen Medienberichten zufolge mit ihrem kleinen Sohn Archie in die USA gezogen sein. US-Präsident Donald Trump hat deshalb nun klargestellt, dass die USA nicht für die Sicherheitskosten der Familie aufkommen würden. Das Ehepaar müsse diese Kosten selbst tragen, schrieb Trump bei Twitter.

Damit bestätigte der Präsident indirekt Berichte, wonach Harry und Meghan nach Kalifornien gezogen sind. „Ich bin ein großer Freund und Bewunderer der Queen und des Vereinigten Königreichs“, schrieb Trump zunächst.

Es sei „berichtet worden, dass Harry und Meghan, die das Vereinigte Königreich verlassen haben, sich dauerhaft in Kanada niederlassen würden. Jetzt haben sie Kanada für die USA verlassen – die USA werden jedoch nicht für ihren Sicherheitsschutz bezahlen“, betonte der US-Präsident dann und fügte hinzu: „Sie müssen (selbst) zahlen!“

Harry und Meghan: Wir wollten keine Hilfe der US-Regierung

Eine Sprecherin des Paars erklärte kurz darauf, dass Harry und Meghan nicht vorgehabt hätten, finanzielle Hilfe der US-Regierung für den Sicherheitsschutz anzufragen. „Privat finanzierte Sicherheitsmaßnahmen wurden getroffen“, hieß es laut „Washington Post“ in der Erklärung.

Harry und Meghan: Sie sind dann mal weg
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    Das Herzogspaar war zunächst nach Kanada gezogen

    Zunächst zog das Ehepaar nach Kanada. Mitte Februar hatte das Sicherheitsministerium Kanadas angekündigt, mit Ablauf der royalen Pflichten nicht mehr für den Personenschutz von Harry und Meghan zahlen zu wollen. Berichten zufolge reisten Harry und Meghan vor der Schließung der US-kanadischen Grenze aufgrund der Corona-Krise weiter nach Kalifornien.

    Meghan wuchs in Los Angeles auf, wo ihre Mutter Doria Ragland lebt. Beobachter gehen davon aus, dass die Schauspielerin in Kalifornien ihre Karriere wieder aufnehmen möchte. Am vergangenen Donnerstag hatte Disney bekanntgegeben, dass Meghan einem neuen Film über eine Elefantenfamilie ihre Stimme leiht. (jb/AFP)