- An Bord eines Easyjet-Fluges konnte sich ein Passagier nicht benehmen: betrunken bepöbelte er andere Passagiere und die Crew
- Dabei hätte er beinahe dafür gesorgt, dass im Flugzeug ein Feuer ausgebrochen wäre, was nur durch das beherzte Eingreifen der Crew verhindert werden konnte
- Der Pilot entschied sich aufgrund des Verhalten des Mannes zu einer Landung: Er wurde noch am Flughafen von der Polizei festgenommen
Ein Easyjet-Flug von Manchester nach Island musste notlanden, weil ein betrunkener Passagier die Crew beleidigte und bedrohte. Ebenfalls beängstigend: Der Mann hatte angefangen, an Teilen seines Handys zu kauen. Ihm droht nun Haft.

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Wie die Zeitung „The Scotsman“ berichtet, habe der Mann kurz nach Betreten des Flugzeuges gegen 16 Uhr eine Flasche Gin aus seinem Handgepäck gezogen und daraus getrunken. Anschließend habe er eine Frau angesprochen, die ihn jedoch ignorierte – woraufhin der Passagier ausgerastet sei und der Frau gedroht hatte, ihre Familie umzubringen.
Easyjet-Crew versucht, Mann zu beruhigen – vergeblich
Die Crew der Easyjet-Maschine versuchte, den Mann zu beruhigen. Dieser erwiderte das mit den Worten: „Ich bringe euch um, wenn ihr nicht ruhig seid!“ Anschließend griff er einen anderen Passagier an, als dieser etwas aus dem Gepäckfach holen wollte.
Die kuriosesten Einsätze der Polizei











































Nachdem die Crew die Piloten über das Verhalten des Mannes informiert hatte, wurde der Flug nach Edinburgh umgeleitet. Laut „The Scotsman“ hat der betrunkene Passagier daraufhin angefangen, sein Handy mit bloßen Händen auseinanderzunehmen und auf einigen Teilen des Telefons herumzukauen.
Akku des Handys drohte Brand auszulösen
Den Akku des Handys legte der Mann auf den Sitz neben ihn, woraufhin dieser sich erhitze und anfing zu schmoren. Die Crew musste den Akku in einem Glas Wasser abkühlen, um einen Brand zu verhindern. Der Passagier wurde direkt nach der Landung in Edinburgh festgenommen. Gegen ihn wird nun ermittelt.
- Billigflieger baut Angebot aus: Easyjet ist inzwischen in Deutschland Lufthansa-Konkurrent
Im vergangenen September musste eine Condor-Maschine eine Zwischenlandung einlegen, nachdem im Cockpit ein Becher Kaffee verschüttet worden war. In den USA musste im letzten Jahr ein Flieger umgeleitet werden, weil eine Frau nicht mehr aus der WC-Kabine frei kam.
(lhel)


