Gerichtsverhandlung

Asap Rocky vorerst frei – Rapper durfte Schweden verlassen

Der US-Rapper Asap Rocky ist vorerst auf freiem Fuß. Der Hip-Hop-Star durfte Schweden verlassen. Am 14. August soll ein Urteil fallen.

Asap Rocky durfte Schweden vorerst verlassen. Er muss sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Asap Rocky durfte Schweden vorerst verlassen. Er muss sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Foto: Andrew Burton / Reuters

Stockholm. US-Rapper Asap Rocky ist vorerst frei. Nach mehreren Tagen vor Gericht in Stockholm ist der Musiker bis zur Urteilsverkündung in seinem Verfahren auf freien Fuß gesetzt worden. Er nutzte die Gelegenheit und flog zurück in seine Heimat. Er hob am späten Freitagabend mit einem Privatjet vom Flughafen Stockholm-Arlanda ab. Nach Angaben des US-Senders CBS soll der Hip-Hop-Star bereits in Los Angeles gelandet sein.

Asap Rocky hatte vier Wochen lang in Untersuchungshaft gesessen. Er muss sich mit zwei weiteren Männern wegen Körperverletzung in Schweden vor Gericht verantworten. Asap Rocky und mehrere seiner Begleiter waren Ende Juni in eine gewalttätige Auseinandersetzung in Stockholm verwickelt gewesen. Der Rapper und zwei seiner Begleiter wurden daraufhin festgenommen.

Während des Gerichtsverfahrens in dieser Woche räumten sie ein, einen 19-Jährigen geschlagen und getreten zu haben. Sie gaben an, sich von dem Mann bedroht gefühlt und aus Notwehr gehandelt zu haben.

Asap Rocky meldet sich auf Instagram

Die Staatsanwaltschaft forderte am Freitag sechs Monate Gefängnis für die drei Angeklagten, der Verteidiger von Asap Rocky dagegen dessen sofortige Freilassung. Der zuständige Stockholmer Richter setzte die drei Amerikaner bis zur Urteilsverkündung am 14. August auf freien Fuß.

Nach seiner Freilassung richtete sich Asap Rocky mit dankenden Worten auf Instagram an seine Fans und Unterstützer. Es habe sich um eine sehr schwierige und demütigende Zeit für ihn gehandelt.

Er wolle auch dem Gericht seinen Dank aussprechen, dass ihm und seinen Begleitern erlaubt werde, zu ihren Familien und Freunden zurückzukehren. Es war die erste Botschaft des Rappers in den sozialen Medien seit einem Monat. (jei/dpa)