Rettung

Fensterputzer-Gondel außer Kontrolle – dramatische Videos

Dramatischer Einsatz in den USA: An einem Hochhaus geriet eine Fensterputzer-Gondel mit Arbeitern außer Kontrolle – in 250 Metern Höhe.

Fensterputzer in Oklahoma City in Not: Die Gondel hing an einem Kran vom Dach des Devon Energy Tower – und geriet dann außer Kontrolle.

Fensterputzer in Oklahoma City in Not: Die Gondel hing an einem Kran vom Dach des Devon Energy Tower – und geriet dann außer Kontrolle.

Foto: Reuters /SOCIAL MEDIA / OKLAHOMA CITY FIRE DEPARTMENT

Oklahoma City. Bei den Bildern stockt Zuschauern der Atem: In Oklahoma City ist eine Gondel mit Fensterputzern an einem Hochhaus außer Kontrolle geraten. Sie schwankte in rund 250 Metern Höhe so stark zwischen Gebäudeteilen hin und her, dass Scheiben zu Bruch gingen. Die Feuerwehr konnte die Gondel schließlich sichern und die Arbeiter retten.

Die beiden Männer waren am Devon Energy Tower im Einsatz, dem mit 259 Metern höchsten Wolkenkratzer der Stadt im US-Bundesstaat Oklahoma. Warum die von einem Kran herabgelassene Gondel so sehr ins Schwanken geriet, war zunächst nicht geklärt; die Retter sagten Fernsehsendern, dass der Wind eine Rolle gespielt haben dürfte.

Fassadenteile stürzten Hunderte Meter in die Tiefe

Weil die meterlange Gondel wild hin und her schleuderte, hatte die Feuerwehr den Bereich großräumig abgesperrt: „Es ist eine sehr gefährliche Situation“, warnte die Behörde auf Twitter, „bitte halten Sie sich fern.“ Weil die Gondel gegen die Glasfassade des Hochhauses schlug, zerbrachen Scheiben, Splitter fielen aus der großen Höhe zu Boden.

Nach Angaben der Feuerwehr entwickelten die Retter auf dem Dach des Gebäudes einen Plan, der die Rettung schließlich auch möglich machte: Sie warfen den Arbeitern in der schwingenden Gondel Säcke mit Seilen zu. Mit diesen Seilen konnte die Gondel schließlich so weit stabilisiert werden, dass die Fensterputzer gerettet werden konnten.

So berichtete der US-Sender NBC über den Vorfall:

Arbeiter wurden in 250 Metern Höhe gerettet

Der Einsatzleiter der Feuerwehr erklärte später, wegen starker Windböen hätte ein Sicherheitssystem am Kran der Gondel verhindert, dass Kran und Gondel bewegt werden konnten. Die Retter hätten diese Blockade schließlich ausschalten und die Gondel so nah zum Gebäude bringen können, dass die Männer in Sicherheit gebracht werden konnten. Sie waren – wie vorgeschrieben – mit Gurten gesichert und blieben erstaunlicherweise unverletzt.

Der Einsatz an dem 52 Stockwerke hohen Gebäude sei nach gut 45 Minuten beendet gewesen, teilte die Feuerwehr mit. (moi)