Wer sich am Schreibtisch auf die Lösung eines Problems konzentrieren will, braucht meist vor allem eins: Ruhe. Im modernen Großraumbüro sind wir stattdessen aber meist umgeben von „unerwünschtem Schall“. So würde Dr. Markus Meis vom Hörzentrum Oldenburg Lärm am liebsten bezeichnen.
„Denn dabei handelt es sich um Schall, der unerwünscht ist“, erklärt der Forscher. Er hat sich am Hörzentrum, das eng mit der Universität Oldenburg zusammenarbeitet, der wissenschaftlichen Erkundung des Lärms am Arbeitsplatz und den dazu passenden Lösungen verschrieben.
Eine Skala für die Bürolautstärke
Der Tag gegen den Lärm am kommenden Mittwoch ist ein willkommener Anlass, um darauf aufmerksam zu machen, dass nicht nur der vorüberfahrende Zug oder der Presslufthammer der benachbarten Baustelle störende Geräusche verursachen, sondern auch simple Bürogeräusche wie Kollegen-Geplauder oder das Klingeln des Telefons.


