Rassismus

Mit Hammer geschlagen: Mann aus Gambia in Rostock verletzt

Ein Mann aus Gambia soll in Rostock von drei Personen rassistisch beleidigt und dann verletzt worden sein. Der Staatsschutz ermittelt.

Die Polizei geht aufgrund der Verletzungen davon aus, dass die Täter einen Hammer einsetzten.

Die Polizei geht aufgrund der Verletzungen davon aus, dass die Täter einen Hammer einsetzten.

Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

Zunächst soll er rassistisch beleidigt, dann mit einem Hammer geschlagen worden sein: Unbekannte haben in Rostock einen Mann aus Gambia angegriffen und verletzt. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der 35-Jährige soll am Montagabend nach aggressiven Beleidigungen von zwei Männern und einer Frau so heftig geschlagen worden sein, dass er mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus musste.

Die Polizei geht davon aus, dass ein Hammer zum Einsatz gekommen ist. Seine Verletzungen passen dazu, sagte eine Sprecherin. Er soll unter anderem einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung erlitten haben. Da die Polizei von einem fremdenfeindlichen Hintergrund ausgeht, hat der Staatsschutz der die Ermittlungen übernommen. (dpa/jb)

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