Insolvenzverfahren

Boris Becker beruft sich auf diplomatische Immunität

Becker kommt nach seiner Trennung nicht aus den Schlagzeilen. Im Insolvenzverfahren gegen ihn greift er nun zu ungewöhnlichen Mitteln.

Der ehemalige Tennisprofi Boris Becker.

Der ehemalige Tennisprofi Boris Becker.

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

London.  Deutschlands Tennis-Idol Boris Becker erhebt offenbar im laufenden Insolvenzverfahren in Großbritannien den Anspruch auf Immunität. Dies berichten britische Medien am Freitag.

Demnach beruft sich der 50-Jährige, der erst kürzlich die Trennung von seiner Frau Lilly bekanntgab, auf seinen Botschafter-Status als Sonderattache der Zentralafrikanischen Republik für Sport und kulturelle Angelegenheiten in der Europäischen Union.

Boris Becker will sein Leben wieder aufbauen

Laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Press Association haben Beckers Anwälte ein entsprechendes Gesuch bei einem Londoner Gericht hinterlegt. Im Sommer 2017 war Becker von der britischen Justiz für insolvent erklärt worden. Der „Head of Tennis“ des Deutschen Tennis Bund (DTB) bestritt stets, zahlungsunfähig zu sein.

So wurde Boris Becker zur Tennis-Legende
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„Die Entscheidung, ein Insolvenzverfahren gegen mich zu eröffnen, war gleichermaßen ungerechtfertigt wie unrechtmäßig“, wird Becker von der Press Association zitiert: „Ich habe jetzt diplomatische Immunität geltend gemacht, denn dazu bin ich in der Tat verpflichtet, um diese Farce zu einem Ende zu bringen, damit ich anfangen kann, mein Leben wieder aufzubauen.“ (bekö/sid)

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