Ein Auto ist bei dem Versuch gestoppt worden, verbotenerweise auf das Gelände des US-Geheimdienstes NSA in Fort Meade vorzudringen. Nach Angaben des FBI wurde der mit drei Männern besetzte Wagen nach dem Durchfahren einer ersten äußeren Pforte am Mittwoch gegen 7 Uhr (Ortszeit) aufgehalten. Dabei fielen Schüsse.
Insgesamt gab es drei Festnahmen und drei Verletzte, nach Angaben der NSA aber nicht durch Kugeln.
Hintergründe noch unklar – Kein Terrorakt
„Es gibt keinerlei wie auch immer geartete Anzeichen von Terrorismus“, sagte FBI-Sonderermittler Gordon Johnson vor Medien. Welches Ziel der Fahrer des Wagen gehabt habe, werde ebenso untersucht wie die noch unklaren Hintergründe des Vorfalls.
NSA Police and local law enforcement are addressing an incident that took place this morning at one of NSA's secure vehicle entry gates. The situation is under control and there is no ongoing security or safety threat.
— NSA/CSS (@NSAGov) February 14, 2018
Die drei Insassen seien in Gewahrsam, sagte Johnson. Die drei Verletzten seien einer der Auto-Insassen, ein Polizist und ein Passant. Sie kamen in Krankenhäuser.
Einschusslöcher in Geländewagen
Fernsehbilder aus einem Hubschrauber zeigten einen schwarzen SUV, der eng an weißen Betonbarrieren mit NSA-Aufschrift steht. In der Windschutzscheibe waren Einschusslöcher zu erkennen, mehrere Airbags hatten sich geöffnet, um das Fahrzeug herum lagen Gegenstände.
US-Präsident Donald Trump war nach Angaben des Weißen Hauses laufend über den Vorfall unterrichtet worden. Die NSA ist der größte Auslandsgeheimdienst der USA. (dpa)


