Rechtsextreme

„Identitäre“ stellen „Gedenksteine“ am Brandenburger Tor auf

Am Brandenburger Tor haben Rechtsextremisten Betonsteine aufgestellt. Die Klötze sollen „Gedenksteine“ für Terror-Opfer darstellen.

Die Polizei räumt Betonklötze weg, die die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin aufgestellt hat.

Die Polizei räumt Betonklötze weg, die die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin aufgestellt hat.

Foto: Paul Zinken / picture alliance / Paul Zinken/d/picture alliance

Berlin.  Aktivisten der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ haben vor dem Brandenburger Tor in Berlin fünf große Betonsteine aufgestellt. Die Steine mit Inschriften wie „den Opfern des islamistischen Terrors“ seien am Dienstagvormittag abgeladen worden, teilte eine Polizeisprecherin mit.

Die „Identitäre Bewegung“ bekannte sich auf Facebook zu der Aktion. Die Steine sollen ein „europäisches Denkmal für die Opfer von Multikulti und islamistischen Terrorismus“ darstellen.

Polizei entfernte Betonsteine

Die Gegenstände wurden wenige Stunden später von der Polizei entfernt. Es werde geprüft, ob gegen das Versammlungsrecht verstoßen wurde, sagte die Sprecherin. Auf Flugblättern und auf den Steinen seien politische Botschaften verbreitet worden.

Die „Identitäre Bewegung“ wird vom Verfassungsschutz beobachtet. (dpa)

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