Auch interessant


Auf der indonesischen Ferieninsel Bali hat der Agung am Freitag nach einer Phase der Beruhigung eine riesige Aschewolke ausgestoßen. Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde reichte der dichte Rauch zwei Kilometer hoch in die Atmosphäre.

Jeden 2. Sonntag

Ein FUNKE Liebe

Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Wegen des drohenden Ausbruchs gilt an dem mehr als 3000 Meter hohen Berg seit dem 27. November die höchste Alarmstufe. Der Druck innerhalb des Vulkans ist nach Angaben von Experten weiterhin so hoch, dass er jederzeit ausbrechen könnte.

130 aktive Vulkane auf indonesischen Inseln

Beim letzten Ausbruch des Gunung Agung („Wunderbarer Berg“) kamen 1963/64 mehr als 1100 Menschen ums Leben. Indonesien mit seinen mehr als 17.000 Inseln liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In dem Gebiet treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt oft zu Erdbeben und Eruptionen. Insgesamt gibt es dort etwa 130 aktive Vulkane. (dpa)

Vulkanausbrauch auf Bali erwartet

KARANGASEM, BALI, INDONESIA - NOVEMBER 28: General view of Mount Agung during an eruption while spewing volcanic ash into the sky on November on November 28, 2017 in Karangasem, Island of Bali, Indonesia. Indonesian authorities raised the state of alert to its highest level for the volcano, Mount Agung, after thick ash started shooting thousands of meters into the air with increasing intensity. Based on reports, as many as 100,000 villagers will need to leave the expanded danger zone while tens of thousands of tourists have been stranded due to airport closures. (Photo by Andri Tambunan/Getty Images) ***BESTPIX***
KARANGASEM, BALI, INDONESIA - NOVEMBER 28: General view of Mount Agung during an eruption while spewing volcanic ash into the sky on November on November 28, 2017 in Karangasem, Island of Bali, Indonesia. Indonesian authorities raised the state of alert to its highest level for the volcano, Mount Agung, after thick ash started shooting thousands of meters into the air with increasing intensity. Based on reports, as many as 100,000 villagers will need to leave the expanded danger zone while tens of thousands of tourists have been stranded due to airport closures. (Photo by Andri Tambunan/Getty Images) ***BESTPIX***© Unbekannt | Andri Tambunan
Schüler auf der indonesischen Ferieninsel Bali auf ihrem Weg zur Schule auf einem Lastwagen. Im Hintergrund spuckt der Vulkan Mount Agung Rauch und Asche. Auf Bali wird ein gewaltiger Ausbruch des Feuerbergs befürchtet.
Schüler auf der indonesischen Ferieninsel Bali auf ihrem Weg zur Schule auf einem Lastwagen. Im Hintergrund spuckt der Vulkan Mount Agung Rauch und Asche. Auf Bali wird ein gewaltiger Ausbruch des Feuerbergs befürchtet.© dpa | Firdia Lisnawati
Nach einer Reihe von kleineren Eruptionen gilt seit Montag rund um den mehr als 3000 Meter hohen Berg Alarmstufe Rot.
Nach einer Reihe von kleineren Eruptionen gilt seit Montag rund um den mehr als 3000 Meter hohen Berg Alarmstufe Rot. © Unbekannt | Andri Tambunan
Die indonesischen Behörden forderten 100.000 Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anwohner von zwei Dutzend Dörfern rund um den Mount Agung wurden aufgefordert, ihre Unterkünfte zu verlassen.
Die indonesischen Behörden forderten 100.000 Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anwohner von zwei Dutzend Dörfern rund um den Mount Agung wurden aufgefordert, ihre Unterkünfte zu verlassen.© REUTERS | NYIMAS LAULA
Sporthallen dienen als Unterkünfte für evakuierte Dorfbewohner.
Sporthallen dienen als Unterkünfte für evakuierte Dorfbewohner. © REUTERS | DARREN WHITESIDE
Der Mount Agung liegt im Osten der beliebten Urlaubsinsel.
Der Mount Agung liegt im Osten der beliebten Urlaubsinsel.© dpa-infografik | dpa-infografik GmbH
Das Gebiet wurde im Umkreis von zehn Kilometern zur Sperrzone erklärt.
Das Gebiet wurde im Umkreis von zehn Kilometern zur Sperrzone erklärt.© REUTERS | JOHANNES CHRISTO
Menschen werden aus der Gefahrenzone gebracht, im Vordergrund warnt ein Schild vor dem Ausbruch des Vulkans.
Menschen werden aus der Gefahrenzone gebracht, im Vordergrund warnt ein Schild vor dem Ausbruch des Vulkans. © dpa | Josh Edelson
Gekühlte Lava am Rande des Mount Agung.
Gekühlte Lava am Rande des Mount Agung. © REUTERS | SOCIAL MEDIA
Nach zweieinhalb Tagen Flugverbot wegen eines drohenden Vulkanausbruchs hat der internationale Flughafen der Ferieninsel Bali wieder geöffnet. Der Betrieb wurde am Mittwoch um 15.00 Uhr Ortszeit (08.00 Uhr MEZ) wieder aufgenommen.
Nach zweieinhalb Tagen Flugverbot wegen eines drohenden Vulkanausbruchs hat der internationale Flughafen der Ferieninsel Bali wieder geöffnet. Der Betrieb wurde am Mittwoch um 15.00 Uhr Ortszeit (08.00 Uhr MEZ) wieder aufgenommen.© dpa | James Hall
Mehrere Tausend Urlauber konnten die Insel nicht mehr verlassen. Aktuell halten sich auch mehr als 5000 deutsche Touristen auf Bali auf. Wegen des drohenden Ausbruchs gilt rund um den mehr als 3000 Meter hohen Vulkan aber immer noch die höchste Alarmstufe.
Mehrere Tausend Urlauber konnten die Insel nicht mehr verlassen. Aktuell halten sich auch mehr als 5000 deutsche Touristen auf Bali auf. Wegen des drohenden Ausbruchs gilt rund um den mehr als 3000 Meter hohen Vulkan aber immer noch die höchste Alarmstufe. © dpa | Ketut Nataan
Schon Mitte September hatten alle Anzeichen auf einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch hingedeutet. Mehr als 130.000 Menschen flohen damals aus ihren Dörfern im näheren Umkreis des Vulkans.
Schon Mitte September hatten alle Anzeichen auf einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch hingedeutet. Mehr als 130.000 Menschen flohen damals aus ihren Dörfern im näheren Umkreis des Vulkans.© Getty Images | Andri Tambunan
Knapp 25.000 Menschen leben bis heute in Notunterkünften. Der Vulkan war zuletzt in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen. Damals kamen etwa 1200 Menschen ums Leben.
Knapp 25.000 Menschen leben bis heute in Notunterkünften. Der Vulkan war zuletzt in den Jahren 1963 und 1964 ausgebrochen. Damals kamen etwa 1200 Menschen ums Leben. © REUTERS | ANTARA FOTO