Unfall

Studentin posiert für Klippen-Foto und stürzt in den Tod

Eine Studentin aus Südkorea wollte vor einem englischen Wahrzeichen ein Foto machen. Doch der Versuch wurde zu einem tödlichen Unglück.

Seven Sisters sind für seine steilen Hänge bekannt.

Seven Sisters sind für seine steilen Hänge bekannt.

Foto: Peter Cripps / imago/ZUMA Press

Sussex.  An der Südküste Englands liegen die berühmten Seven Sisters. Schier unberührte Landschaften werden hier von mächtigen, etwa 60 Meter hohen weißen Felswänden umrandet. Davor braust der Atlantik.

In Cuckmere Haven ist dieses Panorama für eine Studentin zum tödlichen Verhängnis geworden. Sie wollte an einem dieser weißen Felsen ein Foto von sich machen lassen – und sprang auf dramatische Weise in den Tod, wie die BBC berichtet.

Sie habe einen Fremden gebeten, sie am Rand der Klippe dabei zu fotografieren, wie sie in die Höhe springt. Als die 25-Jährige wieder gelandet sei, habe sie das Gleichgewicht verloren und sei 60 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei habe die Studentin, die aus Südkorea stammt, tödliche Verletzungen erlitten.

Sicherheitsabstand zu Klippen halten

Der Vorfall habe sich bereits im Juni ereignet. Der genaue Unfallhergang wurde aber jetzt erst veröffentlicht. Einen möglichen Suizid schließt die Polizei aus. "Es gibt sechs Fotos, auf denen man sieht, dass sie sehr nahe am Rand der Klippen stand. Sie sieht glücklich aus."

"Das war ein unglaublich trauriger Unfall, der zu einem unnötigen Verlust eines jungen Lebens geführt hat", sagte ein Feuerwehrsprecher zur BBC. Er rät Touristen dazu, genügend Sicherheitsabstand zu den unstabilen Hängen zu halten. (bekö)

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