Lufthansa-Maschine

Flugzeug „Landshut“ ist teilweise wieder in Deutschland

Die einst entführte Maschine „Landshut“ ist – wenn auch nur in Teilen – wieder in Deutschland. Zahlreiche Menschen warteten schon.

Der ehemalige Co-Pilot der "Landshut" Jürgen Vietor vor dem Rumpf der Maschine.

Der ehemalige Co-Pilot der "Landshut" Jürgen Vietor vor dem Rumpf der Maschine.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Friedrichshafen.  Vor 40 Jahren wurde die Lufthansa-Maschine „Landshut“ von Terroristen entführt. Nun ist sie größtenteils wieder zurück in Deutschland. In Friedrichshafen am Bodensee landete am Samstagmorgen ein Frachtflugzeug vom Typ Antonow 124 mit vielen Einzelteilen der zerlegten Maschine an Bord.

Die restlichen Teile sollten am Mittag mit einer weiteren Transportmaschine aus Brasilien eintreffen und zum Dornier-Museum gebracht werden, wo die „Landshut“ nach ihrer Renovierung ausgestellt werden soll.

Maschine verrottete in Brasilien

Zahlreiche Besucher hatten sich schon in den frühen Morgenstunden auf dem Gelände des Dornier-Museums in Friedrichshafen versammelt, um die spektakuläre Landung mit eigenen Augen zu sehen.

Die Lufthansa-Maschine war im Oktober 1977 von mit der Roten Armee Fraktion (RAF) verbündeten Terroristen entführt worden. Im Mogadischu in Somalia befreite die Spezialeinheit GSG 9 die Geiseln am 18. Oktober 1977. Die verrottete Maschine war zuletzt im brasilianischen Fortaleza auf einem Flugzeug-Friedhof abgestellt. (dpa)