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„Rock am Ring“: Verdächtige fielen bei Verkehrskontrolle auf

Eine Verkehrskontrolle führte laut einem Bericht zum Abbruch von „Rock am Ring“. Polizisten waren demnach zwei Männer aufgefallen.

Terrorgefahr bei „Rock am Ring“ – das sind die Reaktionen der Künstler

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Nürburg/Koblenz.  Auf die mögliche Terrorgefahr beim Festival „Rock am Ring“ soll die Polizei einem Medienbericht zufolge bei einer Verkehrskontrolle gestoßen sein. Zwei offenbar aus Syrien stammende Männer seien dabei am Donnerstag in Koblenz ins Visier der Ermittler geraten, berichtete die dort erscheinende „Rhein-Zeitung“ und berief sich auf Sicherheitskreise (Bezahlinhalt).

Den Beamten sei aufgefallen, dass die Männer Bändchen trugen, mit denen sie uneingeschränkten Zugang zum Festivalgelände auf dem Nürburgring gehabt hätten. Es habe sich dann herausgestellt, dass ihre Namen nicht zu den Personallisten gepasst hätten, die der Veranstalter den Behörden zwecks Sicherheitsüberprüfung gegeben habe. Deswegen habe eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden können. Die Männer haben nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ syrische Eltern und deutsche Pässe.

Männer waren als Aushilfe eingesetzt

Die weiteren Ermittlungen hätten ergeben, dass die Männer von einem kurzfristig zur Aushilfe eingesetzten Subunternehmer an den Ring geschickt worden seien „und zur Vorbereitung eines möglichen Attentats keine lange Vorbereitungszeit gehabt hätten“.

Wegen des Terroralarms war das Festival am Freitag unterbrochen worden, bevor es dann am Samstag fortgesetzt wurde. Die Polizei ermittelt gegen insgesamt drei Männer. Einen konkreten Tatverdacht gibt es laut Polizei derzeit nicht, über mindestens einen der Verdächtigen gebe es „deutliche Erkenntnisse im Bereich des islamistisch geprägten Terrorismus“.

Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag) soll einer der beiden in Koblenz kontrollierten Männer am 16. Mai aus der Haft entlassen worden sein. Dort habe er sich wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung befunden, der sich dann aber nicht erhärtete. Sein Zwillingsbruder sitze allerdings weiterhin hinter Gittern. Er sei als Kämpfer in Syrien gewesen. Die beiden kontrollierten Männer sollen laut dem Bericht Anfang 20 sein und deutsche Pässe haben. Ihre Eltern seien aus Syrien. (dpa)

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