Naturkatastrophe

Erdbeben der Stärke 6,5 vor der kalifornischen Küste

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 ereignete sich am Donnerstag vor der Küste von Kalifornien.

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 ereignete sich am Donnerstag vor der Küste von Kalifornien.

Foto: Sceenshot EMSC.org

Ein Erdbeben der Stärke 6,5 hat sich am Donnerstag vor der Küste vor Kalifornien ereignet. Gefahr durch einen Tsunami droht nicht.

San Francisco.  Nach einem schweren Erdbeben vor der Küste von Kalifornien gibt es zunächst keine Berichte über Schäden. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des US-Erdbebendienstes rund 190 Kilometer westlich der Küsten. Spürbar war das Beben unter anderem auch im Großraum San Francisco.

Zunächst war die Stärke des Bebens mit 6,8 angegeben worden, dann wurde der Wert auf 6,5 korrigiert. Eine Gefahr durch einen Tsunami besteht den Angaben zufolge nicht.

Erdbeben in Mendocino-Störung

Das Beben ereignete sich in der in West-Ost-Richtung verlaufenden Mendocino-Störung vor der Küste, wie die Seite juskis-erdbebennews.de erläutert. Wesentlich bekannter ist die San-Andreas-Störung, die in Nord-Süd-Richtung durch die Westküste der USA verläuft. Los Angeles liegt auf der einen, San Francisco auf der anderen Seite.

In sozialen Netzwerken berichteten Menschen aus Nordkalifornien, sie hätten leichte Erschütterungen gespürt. Es gab keine Berichte über Sachschäden oder Verletzte. Auch im Bundesstaat Oregon nördlich von Kalifornien war das Beben nach Angaben der Behörden zu spüren. Auch dort blieb es folgenlos.

Keine Anzeichen für großes Erdbeben

Die Pazifische Platte driftet dort an der Nordamerikanischen Platte vorbei. Bei einem Beben an dieser Stelle waren 1906 rund 3000 Menschen im Großraum San Francisco ums Leben gekommen. Ein solches Beben wird dort wieder befürchtet, es gibt aber keine Anzeichen, dass es kurz bevorsteht. (law)