Weihnachtsgebäck

Lebkuchen schmeckt den Deutschen besser als Spekulatius

Adventszeit ist Naschzeit. Die Vorlieben der Bundesbürger bei vorweihnachtlichen Leckereien sind klar geregelt. Das zeigt eine Studie.

Süßes muss her zu Weihnachten! Die Geschmäcker sind dabei natürlich verschieden.

Süßes muss her zu Weihnachten! Die Geschmäcker sind dabei natürlich verschieden.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Düsseldorf.  Lebkuchen sind das beliebteste Weihnachtsgebäck der Deutschen. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. Danach gaben die Bundesbürger allein zwischen September und Dezember des vergangenen Jahres rund 188 Millionen Euro für die würzige Leckerei aus – 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auf Rang zwei im Weihnachtsgebäck-Ranking folgte der Christstollen mit einem Umsatzvolumen von rund 98 Millionen Euro. Alle anderen Spezialitäten – vom Zimtstern bis zum Spekulatius – kamen zusammen auf rund 173 Millionen Euro Umsatz. Insgesamt kauft jeder Deutsche Nielsen zufolge pro Jahr rund 1,2 Kilogramm Weihnachtsgebäck und gibt dafür im Schnitt 5,74 Euro aus.

Der Preis muss stimmen

„Die Deutschen haben wieder mehr Lust auf Lebkuchen“, meinte Nielsen-Experte Michael Griess. Auffallend sei jedoch, dass davon weniger die Klassiker wie Elisen-Lebkuchen oder Lebkuchen-Mischungen profitierten. Stattdessen griffen die Verbraucher verstärkt zu anderen Lebkuchensorten. Die Experimentierfreude habe hier spürbar zugenommen.

Trotz aller Liebe zum Lebkuchen verlieren die Verbraucher beim Einkaufen aber den Preis offenbar nicht aus den Augen. Gut zwei Drittel der Lebkuchen werden Nielsen zufolge bei Discountern gekauft, knapp ein Viertel in Verbrauchermärkten. Supermärkte (7 Prozent) und Drogeriemärkte (2 Prozent) spielten dagegen kaum eine Rolle beim Lebkuchenkauf. (dpa)