Fukuoka in Japan

In Berlin unvorstellbar: Krater in sieben Tagen geflickt

Der Krater von Fukuoka am 8. und am 15. November

Der Krater von Fukuoka am 8. und am 15. November

Foto: picture-alliance/Kyodo

Vergangenen Dienstag tat sich in Fukuoka mitten in der Straße ein riesiges Loch auf. Nach nur sieben Tagen war nichts mehr zu sehen.

Zwischen den beiden Fotos liegen gerade einmal sieben Tage. Am 8. November stürzte mitten in der südjapanischen 1,5-Millionen-Metropole Fukuoka eine vielbefahrene Straße teilweise ein. Dabei entstand ein riesiger Krater von 30 Metern Länge, 27 Metern Breite und 15 Metern Tiefe. Schuld an dem Unglück, bei dem offenbar wie durch ein Wunder niemand verletzt wurde, waren möglicherweise U-Bahn-Bauarbeiten.

Fukuokas Bürgermeister Soichiro Takashima versprach umgehend schnelle Hilfe. Das Loch werde so schnell wie möglich geflickt, kündigte der Politiker an. Und siehe da: Arbeiter schufteten nach Berichten lokaler Medien rund um die Uhr. Sie schütteten nicht nur das Loch zu, füllten es mit 6200 Kubikmetern einer Sand-Zement-Mischung wieder auf, sondern reparierten auch die unterbrochenen Abwasser-, Telefon- und Stromleitungen. Nach nur einer Woche war von dem Mega-Krater (fast) nichts mehr zu sehen, die Straße wieder befahrbar.

Da schmerzt der Gedanke an Berlins gegenwärtiges Verkehrschaos wegen gesperrter Straßen und zahlreiche Dauerbaustellen ganz besonders; BER, Staatsoper, Pergamonmuseum... in Fukuoka sind sie beim Bauen und Flicken blitzschnell, warum nicht auch in Berlin?

( tok )

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