Tierbiss

Frau wird mit Hai am Arm ins Krankenhaus eingeliefert

Festgebissen: Ammenhaie kommen in Floridas Gewässern häufig vor.

Festgebissen: Ammenhaie kommen in Floridas Gewässern häufig vor.

Foto: Alison Markowitz / dpa

Ein kleiner Hai verbeißt sich in den Arm einer Frau, lässt nicht los – und stirbt. Die Frau ist nicht ganz unschuldig an der Attacke.

Boca Raton.  Mit einem kleinen Hai am Arm ist eine Frau in den USA ins Krankenhaus gebracht worden. Das etwa 60 Zentimeter lange Tier hatte sich in Boca Raton eisern in die Schwimmerin verbissen, berichtete der „Sun Sentinel“. „Er wollte einfach nicht aufgeben“, sagte Augenzeuge Shlomo Jacob. Der Frau passierte außer den kleinen Bisswunden am Unterarm nicht viel, der Ammenhai war schon auf dem Weg in die Klinik tot.

Kleine Ammenhaie sind in Floridas Gewässern häufig. Die trägen Tiere greifen nur an, wenn sie geärgert oder attackiert werden. Nate Pachter, der in der Gegend schnorchelte, sagte: „Er hätte niemals zugebissen, wenn sie vorher keinen Blödsinn gemacht hätte.“ Die Schwimmerin oder ihr Begleiter hätten an der Schwanzflosse des Tieres gezogen.

Frau blieb trotz Hai am Arm sehr ruhig

Spaziergänger berichteten, dass der Strand sich rapide geleert habe, als die Frau mit dem Hai am Arm aus dem Wasser kam. Sie sei aber trotz des ungewöhnlichen Begleiters sehr ruhig geblieben, und viel Blut habe es auch nicht gegeben. Clint Tracy von der Küstenwache sagte: „Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen oder gehört.“

Ammenhaie haben sehr viele rasiermesserscharfe Zähne, deren Biss aber angeblich nicht sehr tief geht. Es gibt allerdings auch größere Exemplare.

Warum der Hai nicht früher losließ? Aus einer Broschüre des National Park Service für die Besucher Floridas: „Der Beißreflex des Ammenhais ist so ausgeprägt, dass er einige Minuten anhält, bevor er von seinem Peiniger ablässt.“ (dpa)

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