Kinderporno-Prozess

Deutscher Magier Jan Rouven bleibt in Las Vegas in U-Haft

Werbung für Jan Rouven: Der gebürtige Nordrhein-Westfale muss sich Anfang Juni vor Gericht verantworten.

Werbung für Jan Rouven: Der gebürtige Nordrhein-Westfale muss sich Anfang Juni vor Gericht verantworten.

Foto: Barbara Munker / dpa

Der deutsche Magier Jan Rouven ist in den USA wegen des Besitzes von Kinderpornografie angeklagt. Ein Kautions-Antrag wurde abgelehnt.

Las Vegas.  Der deutsche Magier Jan Rouven, der in den USA wegen Besitzes von Kinderpornografie angeklagt ist, kommt nicht gegen Kaution frei. Wie sein Anwalt Jess Marchese mitteilte, lehnte Richterin Gloria Navarro am Dienstag (Ortszeit) einen entsprechenden Antrag ab. Demnach argumentierte sie, dass der gebürtige Nordrhein-Westfale nach Deutschland flüchten könnte. Zudem stelle Rouven eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar.

Rouven, der viele Jahre in Las Vegas erfolgreiche Auftritte feierte, wird vorgeworfen, Kinderpornografie empfangen, besessen, verbreitet und beworben zu haben. Bei der Anklageerhebung vor zwei Wochen plädierte er auf „nicht schuldig“. Der Prozess soll am 6. Juni beginnen.

Ermittler des FBI hatten auf einem Computer und anderen Geräten im Haus des Magiers Videos und Fotos entdeckt, die Sex mit Minderjährigen zeigen. Die seit Herbst 2014 laufende Show „The New Illusions“ im Tropicana-Kasino am Strip von Las Vegas war nach Rouvens Festnahme Mitte März eingestellt worden. Er ist seither in Untersuchungshaft. (dpa)

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