Der Begriff „Upcycling“ bedeutet umweltfreundliches Basteln: Aus alten, nicht mehr gebrauchten Dingen, Abfall oder scheinbar nutzlosen Stoffen entsteht etwas anderes in neuer Funktion.
Im Internet gibt es zahlreiche Ideenbörsen und Bastelanleitungen, um beispielsweise aus abgelegten Jeans-Hosen eine Tasche zu machen, eine nicht mehr gebrauchte Holz-Tür zum Schreibtisch umzufunktionieren oder alte Löffel in Garderobenhaken zu verwandeln.
Gerade im Bereich von Wohn-Dekorationen und Möbeln ist das „Upcycling“ inzwischen weit verbreitet. So regen diverse Plattformen die Kreativität an. Es gibt aber auch Existenzgründer, die daraus eine professionelle Geschäftsidee gemacht haben.
Zu ihnen zählen beispielsweise der Möbel-Designer Michael Köppe aus dem brandenburgischen Beeskow und Franziska Wodicka aus Berlin-Kreuzberg, die aus alten Schubladen Schränke, Regale, Nachttische und Kommoden baut.
dpa


