Vermischtes

Möge die Macht des Weltruhms mit ihnen sein

Neue Gesichter und alte Bekannte in der Weltall-Saga

Im siebten Star-Wars-Teil erscheinen alte Bekannte genauso wieder wie junge Gesichter. Harrison Ford gehörte beim ersten Filmdreh im Jahr 1977 schon zur Crew. Er spielte damals als Mittdreißiger den raubeinigen Han Solo. Bei den Dreharbeiten zum aktuellen Teil hatte sich der mittlerweile 73-Jährige den Fuß so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste. Er ist jemand, der durch Star Wars seine Karriere aufbauen konnte – erst danach kamen Kultklassiker wie „Blade Runner“ und „Indiana Jones“. Schwieriger hatte es da Mark Hamill, der als Luke Skywalker in Star Wars berühmt wurde, aber später in seiner Karriere nicht daran anknüpfen konnte. Preise gewinnt er immer noch, aber nicht mehr als Schauspieler, sondern für seine Stimme in einem Batman-Computerspiel. Einer seiner drei Söhne aber spielte in „Star Wars: Episode I“ eine Rolle als Wächter für ein paar Sekunden. Am schwersten hatte es Carrie Fisher, die als Leia Organa in den frühen Filmen zu Weltruhm gelangte, aber später ein Buch über ihre Drogensucht schrieb – das immerhin ein Bestseller wurde. Sie hat Filme mit Woody Allan und Tom Hanks gedreht, konnte aber nie an frühere Erfolge anknüpfen. Wahrscheinlich wird sie ohne ihre bekannte „Zimtröllchen“-Frisur auskommen müssen. „Mit weißen Haare sieht das komisch aus“, sagt sie.

Hinter den Kulissen haben die jungen Schauspieler sich vielleicht einmal informiert, was es bedeutet bei einem weltweiten Medienspektakel mitzuspielen. Hauptdarsteller John Boyega wird das in den kommenden Wochen merken. Er spielt Finn, den Jedi-Ritter, der in die Fußstapfen von Luke und Anakin tritt. Der 23 Jahre alte Brite hat von seinem Glück beim Frühstück erfahren. Der Regisseur sagte ihm: „John, du bist der neue Star von Star Wars.“ Daisy Ridley steht ihm als Rey zur Seite. Ähnlich wie Boyega war die Britin bisher unbekannt und muss damit umgehen, dass ihr Gesicht jetzt auf Briefmarken der Royal Mail gedruckt wird. Auch in Teil acht werden beide mitspielen.

Etwas mehr Erfahrung hat der US-Schauspieler Adam Driver, der den Bösewicht Kylo Ren spielen wird. Der 32-Jährige hat bereits mit Clint Eastwood gedreht, in Schwarz-Weiß in dem New-York-Film „Frances Ha“, und er war der Freund der Hauptfigur in der HBO-Serie „Girls“.