Bewaffnete Angriffe und Amokläufe kommen in den USA in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens vor. Besonders häufig werden Bildungseinrichtungen attackiert, drei der schwersten Vorfälle ereigneten sich an Schulen oder Universitäten. Auch an militärischen Einrichtungen kommt es immer wieder zu solchen Attacken. Doch auch Parkplätze, Kinos, Geschäfte und Wohngegenden wurden bereits zu Tatorten von Gewalttaten. Eine Auswahl der schlimmsten Fälle:

• November 2015: Ein 57-Jähriger dringt in eine Frauenklinik in Colorado Springs ein, verschanzt sich fünf Stunden lang und schießt um sich. Drei Menschen sterben, neun weitere werden verletzt. Die Polizei nimmt den Täter fest. Ihm droht die Todesstrafe.

• Oktober 2015: An einem College im Bundesstaat Oregon kommt es zu einem Amoklauf. Ein 26-Jähriger tötet in der Stadt Roseburg neun Menschen und bringt sich selbst um.

• Februar 2015: Nach dem Tod seiner Mutter dreht ein 36-Jähriger in Missouri durch. In einem kleinen Dorf geht er nachts von Haus zu Haus und erschießt sieben Menschen sowie sich selbst.

• Mai 2014: Weil er Probleme mit Kommilitonen und Gleichaltrigen hat, bringt ein Student im kalifornischen Isla Vista sechs Menschen um. Als die Polizei den 22-Jährigen festnehmen will, tötet er sich.

• April 2014: Ein Soldat eröffnet nach einem Streit mit Kameraden in der Militärbasis Fort Hood das Feuer. Er tötet drei Menschen, verletzt 16 weitere und erschießt sich.

• September 2013: Auf einer Marinebasis in Washington erschießt ein 34 Jahre alter früherer Reservist wahllos zwölf Menschen. Er selbst stirbt im Gefecht mit der Polizei. Nach Angaben der Ermittler litt er unter Wahnvorstellungen.

• Juni 2013: Im kalifornischen Santa Monica erschießt ein 23-Jähriger Vater und Bruder. Auf dem Weg zur Universität tötet er drei weitere Menschen, bevor ihn eine Polizeikugel tödlich trifft.

• März 2013: In einer Offiziersanwärterschule bei Washington erschießt ein US-Soldat zwei Kameraden und sich selbst. Das Motiv bleibt ungeklärt.

• Dezember 2012: Bei einem Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown (Connecticut) kommen 20 Kinder und sechs Lehrer ums Leben. Der Schütze tötet sich selbst.

• August 2012: Mit einem Gewehr feuert ein frustrierter Angestellter in einem Supermarkt bei New York um sich und erschießt zwei Kollegen. Danach tötet er sich selbst.

• Juli 2012: Während der Premiere eines „Batman“-Films schießt ein 24-Jähriger in einem Kino der Stadt Aurora bei Denver (Colorado) um sich und tötet zwölf Menschen. 70 werden verletzt.

• Oktober 2011: Südlich von Los Angeles werden in einem Friseursalon acht Menschen erschossen. Der Todesschütze war mit seiner Ex-Frau in einen erbitterten Sorgerechtsstreit verwickelt. Auch sie stirbt.

• Juli 2011: Auf einer Rollerskate-Bahn in Texas sterben sechs Menschen. Vier weitere werden verletzt, als ein Mann vermutlich wegen eines Ehestreits das Feuer eröffnet. Der Schütze tötet sich selbst.

• November 2009: Kurz vor seinem geplanten Einsatz im Irak feuert ein US-Offizier auf dem Stützpunkt Fort Hood (Texas) um sich. Bilanz: 13 Tote, Dutzende Verletzte. 2013 wird er zum Tode verurteilt.

• April 2007: Ein Student eröffnet an einer Universität in Virginia das Feuer und tötet auf dem Campus 32 Menschen.

• April 1999: Zwei Teenager töten zwölf Schüler und einen Lehrer an der Columbine High School in Littleton (Colorado) und anschließend sich selbst.

• Juni 1994: Ein Amokläufer erschießt in einem Militärhospital in Spokane (Washington) vier Menschen, bevor er selbst durch Polizeikugeln stirbt. Der 20-Jährige war wegen psychischer Probleme kurz zuvor aus der US-Luftwaffe entlassen worden.

Die schlimmsten Schießereien in den USA

16. September 2013: Er lief über die Flure und schoss auf jeden, den er sah. Überwachungsvideos zeigen, wie Aaron Alexis auf einem Marinestützpunkt in Washington zwölf Menschen tötete und acht verletzte. Nach einem Feuergefecht mit der Polizei starb Alexis. Der 34-Jährige feuerte wahllos auf seine Opfer – laut Ermittlern ist bei der Tat kein Muster zu erkennen.
16. September 2013: Er lief über die Flure und schoss auf jeden, den er sah. Überwachungsvideos zeigen, wie Aaron Alexis auf einem Marinestützpunkt in Washington zwölf Menschen tötete und acht verletzte. Nach einem Feuergefecht mit der Polizei starb Alexis. Der 34-Jährige feuerte wahllos auf seine Opfer – laut Ermittlern ist bei der Tat kein Muster zu erkennen.© REUTERS | © Handout . / Reuters
20. Juli 2012: Massenschießerei in einem Kino in Aurora im US-Bundesstaat Colorado: Während der mitternächtlichen Premiere des Films „The Dark Knight Rises“ sind zwölf Menschen erschossen und 58 weitere zum Teil schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, der 24-jährige James Eagan Holmes, wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen.
20. Juli 2012: Massenschießerei in einem Kino in Aurora im US-Bundesstaat Colorado: Während der mitternächtlichen Premiere des Films „The Dark Knight Rises“ sind zwölf Menschen erschossen und 58 weitere zum Teil schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, der 24-jährige James Eagan Holmes, wurde unmittelbar nach der Tat festgenommen.© REUTERS | © POOL New / Reuters
14. Dezember 2012: Der Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School ereignete sich im US-Bundesstaat Connecticut in der Kleinstadt Newtown. Insgesamt kamen 28 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder, sechs Angestellte einer Grundschule sowie die Mutter des Täters. Der Täter, der 20-jährige Adam Lanza, tötete sich anschließend selbst. Henry Terifay und seine Schwester Kelly (hier im Bild) entkamen dem Täter rechtzeitig.
14. Dezember 2012: Der Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School ereignete sich im US-Bundesstaat Connecticut in der Kleinstadt Newtown. Insgesamt kamen 28 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder, sechs Angestellte einer Grundschule sowie die Mutter des Täters. Der Täter, der 20-jährige Adam Lanza, tötete sich anschließend selbst. Henry Terifay und seine Schwester Kelly (hier im Bild) entkamen dem Täter rechtzeitig.© REUTERS | © Michelle McLoughlin / Reuters
2. April 2014: US-Soldat Ivan Lopez eröffnet nach einem Streit mit Kameraden in der Militärbasis Fort Hood das Feuer. Er tötet drei Menschen, verletzt 16 weitere und erschießt sich im Anschluss.
2. April 2014: US-Soldat Ivan Lopez eröffnet nach einem Streit mit Kameraden in der Militärbasis Fort Hood das Feuer. Er tötet drei Menschen, verletzt 16 weitere und erschießt sich im Anschluss.© REUTERS | © Handout . / Reuters
23. Mai 2015: Ein Student bringt im kalifornischen Isla Vista sechs Menschen um, weil er sich von Kommilitonen zurückgestoßen fühlt. Als die Polizei den 22-Jährigen festnehmen will, tötet er sich.
23. Mai 2015: Ein Student bringt im kalifornischen Isla Vista sechs Menschen um, weil er sich von Kommilitonen zurückgestoßen fühlt. Als die Polizei den 22-Jährigen festnehmen will, tötet er sich.© REUTERS | © Lucy Nicholson / Reuters
1. Oktober 2015: An einem College im Bundesstaat Oregon kommt es zu einem Amoklauf. Ein 26-Jähriger tötet in der Stadt Roseburg neun Menschen und bringt sich selbst um.
1. Oktober 2015: An einem College im Bundesstaat Oregon kommt es zu einem Amoklauf. Ein 26-Jähriger tötet in der Stadt Roseburg neun Menschen und bringt sich selbst um.© REUTERS | © Steve Dipaola / Reuters
2. Dezember 2015: Zwei Bewaffnete Schützen haben in einem Sozialzentrum in San Bernardino, Kalifornien, 14 Menschen getötet und 17 weitere zum Teil schwer verletzt. Die zwei vermutlichen Täter wurden von der Polizei erschossen.
2. Dezember 2015: Zwei Bewaffnete Schützen haben in einem Sozialzentrum in San Bernardino, Kalifornien, 14 Menschen getötet und 17 weitere zum Teil schwer verletzt. Die zwei vermutlichen Täter wurden von der Polizei erschossen.© REUTERS | MIKE BLAKE

(dpa/jei)