Öko-Test

Test beweist: Helene Fischers Parfüm kann Allergien auslösen

| Lesedauer: 2 Minuten
Janna Eiserbeck
Sängerin Helene Fischer konnte schon einige Preise abräumen – auch den Echo (Foto). Aber ihr Parfüm ist nicht preisverdächtig.

Sängerin Helene Fischer konnte schon einige Preise abräumen – auch den Echo (Foto). Aber ihr Parfüm ist nicht preisverdächtig.

Foto: Jens Kalaene / dpa

Duften wie Helene Fischer – mit dem Parfüm der Sängerin ein erfüllbarer Wunsch. Aber das Duftwasser schneidet im Test nicht gut ab.

Berlin.  Weihnachtszeit ist in diesem Jahr auch Helene-Fischer-Zeit. Die Sängerin versüßt den Schlager-Fans den Winter wieder mit ihrer Weihnachts-Show im TV und auch mit einem ganzen Weihnachtsalbum. In Fernsehspots laufen ihre Festtags-Songs bereits rauf und runter. In vielen Wohnzimmern steht sicher auch am Heiligen Abend alles im Zeichen von Helene Fischer: Mit Fischers Stimme im Ohr und dem neuesten Duft des Mega-Stars auf der Haut. Aber aufgepasst: Manche Inhaltsstoffe des Duftwässerchens sind nicht ganz unbedenklich.

Öko-Test hat kurz vor dem Weihnachtsgeschäft 25 Düfte einem „umfangreichen Prüfprogramm auf allergisierende Duftstoffe sowie auf künstlichen Moschusduft und Cashmeran unterzogen“ – darunter auch „Thats’s Me! By Helene Fischer“. Der Check fiel für einige Parfüms gar nicht so erfreulich aus – auch nicht für den Duft des Schlagerstars.

Günstiges Produkt schneidet gut ab

„That’s Me!“ wies in den Tests stark erhöhte Werte des Weichmachers Diethylphthalat (DEP) und Lilial auf. DEP wird von der Haut aufgenommen und beeinflusst ihren Schutzmechanismus, heißt es in der Erklärung von Öko-Test. Es kann sich schädlich auf Leber und Nieren auswirken. Lilial kann außerdem Fortpflanzungssysteme schädigen, wie Forschungsergebnisse aus Tierversuchen zeigen. Ob allerdings eine so geringe Menge auf der Haut, wie beispielsweise von einem Spritzer Parfüm, gesundheitsgefährdend sein kann, ist unter Experten umstritten. Auch verschiedene allergieauslösende Stoffe, künstlicher Moschusduft sowie bedenkliche UV-Filter, die Hinweisen zufolge wie ein Hormon wirken, wurden nachgewiesen.

Gesamturteil: ungenügend!

Insgesamt wurden sowohl günstige als auch teurere Produkte sowie zertifizierte Naturdüfte getestet. Fischers Parfüm landete dabei auf einem der hintersten Plätze. Laut Öko-Test wurden in fast allen getesteten Produkten allergieauslösende Stoffe nachgewiesen. Richtig gut schnitt allerdings ein echtes Schnäppchen ab: „Natural Fresh“ von Speick für unter vier Euro.

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