Tierquälerei

Mann beißt Hund und wird wegen Tierquälerei verurteilt

Ein Hund der Rasse „Shih Tzu“ wurde in den USA verletzt. Die Rasse stammt aus Tibet.

Ein Hund der Rasse „Shih Tzu“ wurde in den USA verletzt. Die Rasse stammt aus Tibet.

Foto: imago stock&people

Ein Mann hat in den USA einen Hund so schwer verletzt, dass dieser erblindete. Seine Ausrede ließ ein Gericht nicht gelten.

West Palm Beach.  Ein 37-jähriger Mann hat im US-Bundesstaat Florida den Hund seiner Mutter gebissen. Er hat ihn zudem heftig gepackt und schwer verletzt. Ein Gericht verurteilte den Mann nun wegen Tierquälerei – ihm drohen eine Haftstrafe sowie ein Bußgeld.

Wie die Zeitung „Palm Beach Post“ berichtete, soll der Mann den Hund so gegriffen und gebissen haben, dass ein Auge des Tieres aus der Augenhöhle drückt wurde. Zwar konnte es wieder eingesetzt werden, der Hund der Rasse „Shih Tzu“ ist jedoch seitdem auf diesem Auge blind.

Der 37-Jährige hatte vor Gericht ausgesagt, der Hund hätte ihn zuerst gebissen. Diese Angabe wies das Gericht jedoch zurück. Das Strafmaß sollte am Freitag verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft forderte mindestens ein Jahr Haft. Die Mutter des Angeklagten möchte zudem, dass ihr Sohn ein Anti-Aggressivitätstraining durchläuft. (dpa)