Tragisches Ende einer Mittelmeerkreuzfahrt: Eine Urlauberin aus Hessen wurde beim Landgang auf der griechischen Insel Santorin von einem Esel zu Tode getreten, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin bestätigte. Die deutsche Botschaft in Athen sei jetzt mit dem Fall befasst, hieß es.

Das Unglück ereignete sich laut Medienberichten in der Kleinstadt Fira, wo sich die Gäste des Luxusschiffes „Star Pride“ auf Eseln und Mulis auf über 500 Stufen zur Altstadt hinauftragen ließen. Die Behörden, die den Fall nun untersuchen, vermuten, dass der Unfall passierte, als Susanne S. gerade vom Esel abgestiegen war. Ein wild gewordenes Tier sei auf die Unternehmergattin zugerast. Sie wurde zu Boden gerissen und erlitt wohl mehrere Huftritte gegen den Brustkorb.

Der Ehemann sei von der Polizei zurück zum Schiff gebracht worden, wo das Paar noch kurz zuvor den 67. Geburtstag von Susanne S. gefeiert habe. Gegen den Halter der Tiere wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.

Todesfall beim Durchqueren einer eingezäunten Herde

Todesfälle mit Tieren kommen immer wieder vor. Erst im August wurde eine Wanderin aus Deutschland in der Schweiz von Kühen zu Tode getrampelt, als sie auf dem Weg von einem Bergrestaurant zu einer Bergstation zwischen einer eingezäunten Herde durchgehen wollte. Dabei wurde die 77-Jährige von mehreren Tieren attackiert. Ein Notarzt, der von einem Radfahrer alarmiert worden sei, habe ihr nicht mehr helfen können.

BM