MüncheN

Polizei: Oktoberfest wird reibungslos verlaufen

MüncheN.  Die bayerischen Behörden erwarten rund um das Münchner Oktoberfest keine Konflikte im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingskrise. „Es ist eine ganz normale Wiesn, auf die wir uns ganz normal vorbereiten“, sagte der Verwaltungschef der Stadt, Wilfried Blume-Beyerle, am Dienstag. „Wenn ich etwas von Krisen-Wiesn lese, dann ist das mit Sicherheit falsch.“ Vize-Polizeichef Werner Feiler sagte, Festgäste und Flüchtlinge am Hauptbahnhof würden sich nicht die Quere kommen.

Züge mit Flüchtlingen werden derzeit meist auf ein Gleis am Rande des Bahnhofs geleitet. Von dort werden die Menschen von der Polizei in ein Nebengebäude eskortiert und versorgt. Vom Parkplatz an der Nordseite des Bahnhofs werden sie dann in Busse gebracht, mit denen sie weiterreisen. Der Pendler- und Reiseverkehr wurde daher bislang kaum beeinträchtigt.

Der Polizei zufolge gibt es keine akute Bedrohung für das größte Volksfest der Welt. „Jeder Besucher kann sich sicher fühlen“, sagte Feiler. Konfrontationen zwischen Festgästen und neu angekommenen Flüchtlingen seien nahezu ausgeschlossen, sagte Blume-Beyerle. „Die Vorstellung, dass Flüchtlinge aufs Oktoberfest gehen, ist absolut lebensfremd.“ Außerdem seien wegen der Grenzkontrollen zuletzt wieder weniger Flüchtlinge in die bayerische Landeshauptstadt gekommen. Das 182. Oktoberfest beginnt am Samstag. Bis zum 4. Oktober werden mehr als 6,5 Millionen Besucher erwartet.