Walbrzych

Zug mit Nazigold entdeckt: Angebliche Finder wollen Lohn

Walbrzych.  Zwei Männer wollen in Polen einen verschollenen Zug mit Nazigold entdeckt haben. Medienberichten vom Mittwoch zufolge entdeckten die Einwohner von Walbrzych in Niederschlesien einen gepanzerten deutschen Zug. Sie kündigten an, den genauen Fundort zu nennen, wenn ihnen zehn Prozent Finderlohn zugesichert werde, so das Nachrichtenportal „Daminfo.pl“. Noch ist unklar, ob es sich um einen Sensationsfund oder um Wunschdenken handelt. Seit Jahren wird in der Region nach einem Zug gesucht, der in einem Stollen stehen soll. Rund um Walbrzych sorgt der angebliche Schatz für Aufregung. Bis zu 300 Tonnen Gold könnten sich in dem Zug befinden, mutmaßte das Onlineportal „Wiadomosci Walbrzyskie“. Jaroslaw Chmielewski, Anwalt der Schatzsucher, heizte die Spekulationen am Mittwoch an: „Das ist ein Fund von weltweiter Bedeutung, vergleichbar mit der ‚Titanic‘.“ Bei Walbrzych befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein unterirdischer Komplex, wo die Industrieproduktion unter die Erde verlagert werden sollte.

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