Die sogenannte „Ice Bucket Challenge“ verbreitet sich seit Ende Juli wie ein Lauffeuer auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken. Die Aktion dient einem guten Zweck. Sie soll auf die bislang recht unbekannte Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen. ALS führt zu einer Muskelschwäche, bei der die Patienten nach und nach ihre motorischen Fähigkeiten verlieren. Die Krankheit führt zunächst zu Lähmungen und endet tödlich. Bislang ist sie nicht heilbar.

Für die Stiftung ALS Association ist die Ice Bucket Challenge die erfolgreichste Wohltätigkeitsaktion der Geschichte. Seit dem Start am 29. Juli hat die Stiftung bereits über 5,7 Millionen Dollar (4,3 Millionen Euro) eingesammelt. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres waren es 1,2 Millionen Dollar.

Das Prinzip der Challenge ist simpel: Wer nominiert wird, hat die Wahl, sich entweder einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf zu kippen oder sich mit einer Spende von mindestens 100 Dollar an die ALS Association freizukaufen. Viele Teilnehmer lassen sich aber nicht lumpen und spenden trotz Eiswasserbads noch zusätzlich Geld.

Inzwischen haben auch deutsche Stars die Aktion für sich entdeckt. Vor allem deutsche Fußballer baden fleißig im Eiswasser. Aber auch Schlagerstar Helene Fischer und Regisseur Matthias Schweighöfer machten bei der Aktion mit.