Castingshow

Ex-Dschungelbewohnerin Olivia Jones mischt bei „DSDS“ mit

Die Dragqueen wird als Reporterin hinter die Kulissen von „DSDS“ schauen und mit Kandidaten sprechen - entweder als „Hausmutti oder Hausdrachen“. Die RTL-Show muss gegen sinkende Quoten ankämpfen.

Foto: Chris Hyde / Getty Images

Dragqueen Olivia Jones (43) soll laut „Bild“-Zeitung bei den Liveshows der RTL-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ als Backstage-Reporterin auftreten. „Olivia Jones wird als Herbergsmutter mit in den DSDS-Loft ziehen“, bestätigte der Kölner Sender.

„Ich bin die neue Hausmutti oder auch der neue Hausdrachen. Von meinen 26 Jahren Erfahrung im Showbusiness will ich den Kandidaten etwas mitgeben, sie unterstützen, aber auch in die Mangel nehmen, wenn sie Blödsinn machen“, sagte Jones dem Blatt. Die Ex-Dschungelcamperin soll die jungen Kandidaten hinter der Bühne betreuen und interviewen.

Die Liveshows der aktuellen „DSDS“-Staffel beginnen am 16. März. Die Castingshow hatte zuletzt mit sinkenden Quoten zu kämpfen. Deshalb hatte RTL bereits vor der Staffel diverse Veränderungen angekündigt. Eine Backstage-Reporterin wie Olivia Jones, die mit bürgerlichem Namen Oliver Knöbel heißt, gab es bislang noch nicht. „Sie ist die Stimme der Kandidaten“, so eine RTL-Sprecherin.

"DSDS" ist für fiese Sprüche der Jurymitglieder berühmt

Olivia Jones war zuletzt als Dschungelkandidatin im Fernsehen zu sehen. Dort kam sie bis unter die letzten drei. Ex-“DSDS“-Teilnehmer Joey Heindle wurde neuer Dschungelkönig. Die RTL-Show erhielt sogar eine Grimme-Preis-Nominierung, was zu kontroversen Reaktionen führte.

RTL hatte das erste Mal vor neun Jahren mehr oder weniger bekannte Prominente in ein Camp im australischen Busch geschickt. Nachdem das Format zu Beginn noch wegen Menschenfeindlichkeit von viel Kritik begleitet wurde, etablierte es sich längst als Massenerfolg.

"Deutschland sucht den Superstar" ist für fiese Sprüche der Jurymitglieder berühmt. Durch sie schafft die RTL-Castingshow überhaupt erst ihre Topquoten, denn große Sänger bringt die Sendung nur in Ausnahmefällen hervor. Schon mehrfach hatte es wegen der demütigenden Darstellung und Beschimpfung der Kandidaten Ärger mit den Medienwächtern gegeben.