Die Neuauflage der US-Serie „Dallas“ hat eine erfolgreiche Premiere gefeiert. Die Doppelfolge zum Staffelauftakt sahen am Dienstagabend 3,90 Millionen Zuschauer, wie der Sender RTL am Mittwoch mitteilte. Beim jungen Publikum lag der Marktanteil bei 25,4 Prozent.

In der US-amerikanischen Seifenoper, die in den 80er Jahren große Erfolge gefeiert hatte, werden die alten Intrigen um Öl, Sex und Macht in die Jetztzeit überführt. Larry Hagman ist wieder in der Rolle des Bösewichts J.R. Ewing zu sehen.

Der Schauspieler war nach der Produktion der Serie im vergangenen November an den Folgen eines Krebsleidens gestorben. Um sein Serien-Ende ranken sich Gerüchte, sein Begräbnis soll am Ende der Staffel gezeigt werden. Damit ist der Ur-Schurke und Held der Serie unter der Erde.

„Dallas“ sahen im Schnitt 4,5 Millionen Zuschauer in den USA

Im deutschen Fernsehen schaffte die Serie früher Superquoten von bis zu 16 Millionen Zuschauern, die sich dienstags abends in der ARD versammelten, um ab Mittwoch über die neue Folge debattieren zu können.

In den USA hatte die ab Sommer 2012 ausgestrahlte Serie im Durchschnitt 4,5 Millionen Zuschauer, das gilt bei mehr als 310 Millionen Einwohnern als viel, auch wenn es nur halb so viele sind wie beim „Tatort“. Zum Vergleich: Die fünfte Staffel der hochverehrten Serie „Mad Men“ sahen in den USA im Durchschnitt um die drei Millionen Zuschauer.

Von 1978 bis 1991 lief „Dallas“ im Fernsehen. Insgesamt 357 Folgen und drei Filme wurden gedreht. Sieben Folgen kamen im deutschen Fernsehen jedoch nicht zur Ausstrahlung. Das Erste hatte diese bei der Erstausstrahlung nicht synchronisieren lassen.

Auch auf Twitter diskutierten viele Nutzer über die neue Serie.

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BM/dapd