Dschungelcamp

Allegra Curtis bettelt um Rauswurf und bekommt ihn

Die 46-Jährige wurde aus dem Lager gewählt. Derweil geht Klaus Wowereit gegen Anspielungen von Olivia Jones im Dschungelcamp vor.

Foto: Thomas Lohnes / Getty Images

Für die Tochter von Tony Curtis, die Schauspielerin Allegra Curtis, ist die Zeit im Dschungelcamp wie gewünscht vorbei.

Die 46-Jährige bekam am Montagabend die wenigsten Stimmen der RTL-Zuschauer, nachdem sie darum gebeten hatte. Die Tochter der Schauspieler Tony Curtis und Christine Kaufmann sagte nach der Verkündung: „Ich hätte nie gedacht, dass ich das so lange schaffe.“ Sie entschuldigte sich bei den Camp-Bewohnern für ihre zeitweise schlechte Laune. „Ich bin sehr emotional.“

Am Abend zuvor hatten die Zuschauer den ehemaligen Kaufhaus-Erpresser Arno Funke (62) aus dem Pritschenlager gewählt.

Höhepunkt der Sendung war Post für die Camper. Während Briefe ihrer Liebsten etwa Sänger Joey Heindle (19) und Schauspielerin Claudelle Deckert (36) zu Tränen rührten, sorgte ein Schreiben an Model Fiona Erdmann (24) für neuen Zoff zwischen den Camp-Zicken: Die frühere „Bachelor“-Kandidatin Georgina sah darin einen Angriff auf sich. „Jetzt reicht's, ehrlich“, fauchte die 22-Jährige. „Die geht über Leichen. (...) Ich fühle mich jetzt herausgefordert.“

Zur Dschungelprüfung schickten die Camper Sänger Patrick Nuo (30) und Iris Klein (45), die den „Promi“-Status ihrer Tochter Daniela Katzenberger verdankt. Auf dem „Känguru des Grauens“ – einem mechanischen Wallaby ähnlich dem Bullenreiten – beantworteten die beiden Schätzfragen und erspielten so sieben von acht Sternen, für die die Show-Teilnehmer Extrarationen Essen bekommen.

Wowereit geht juristisch gegen Äußerungen im Dschungelcamp vor

Derweil geht Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gegen Anspielungen von Olivia Jones im RTL-Dschungelcamp vor.

Wenn es nur diese Fotos nicht gäbe, die Geschichte wäre sicherlich nie so groß in den Klatschspalten gelandet. Die Hamburger Travestie-Künstlerin Olivia Jones im vollen Paradiesvogel-Ornat drückt sich vergangenes Jahr auf der Gala „Künstler gegen Aids“ an Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Er grinst, erwidert die Tuchfühlung aber nicht.

Wowereit hätte die Pose sicherlich verhindert, hätte er gewusst, was Jones ein halbes Jahr später im „Dschungelcamp“ von RTL verbreiten sollte. Es war ein zunächst harmloses Quiz in der TV-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“: Die Kandidaten sollten in einem Spiel die Frage beantworten, wie das litauische Wort für „kleines Eichhörnchen“ lautet. Zur Auswahl standen die Antworten A: Wowereit und B: Merkel (Lösung A ist übrigens korrekt).

Kandidatin Iris Klein, Mutter von Boulevard-Sternchen Daniela Katzenberger, sagte daraufhin, das solle doch jemand beantworten, der Wowereit persönlich kenne. Davon fühlte sich Dragqueen Olivia Jones angesprochen und entgegnete: „Ja, das war nur einmal.“ Was sie damit meinte, blieb unklar.

Fast acht Millionen Zuschauer sahen die Show am Sonnabend und hörten den seltsamen Satz. Kurz darauf wurde in den Medien bereits spekuliert, was genau mit der knappen Andeutung gemeint sein könnte.

Am Montag nun leitete Klaus Wowereit rechtliche Schritte gegen die Äußerungen ein und beauftragte Medienanwalt Christian Schertz mit der Angelegenheit. Schertz wollte sich zum konkreten Vorgehen nicht näher einlassen. Die Äußerungen im „Dschungelcamp“ würden die Persönlichkeitsrechte Wowereits verletzen, sagte er lediglich.