Der Schauspieler feiert nach Angaben der ARD am 10. März 2013 seine Premiere als „Tatort“-Kommissar. In der Folge „Und bist du nicht willig“ wird er zum ersten Mal als Kommissar Nick Tschiller ermitteln.
Mit der Verpflichtung Schweigers sorgte der Sender im vergangenen Jahr für große Aufmerksamkeit. Schweiger war sich schon damals sicher, dass allein diese Tatsache dazu führen wird, dass sie eine Superquote erreichen werden. „Es wird so sein wie bei Markus Lanz' erster 'Wetten, dass..?'-Sendung, die Leute sind einfach neugierig. Danach müssen wir mal sehen, was passiert“, sagte er vor wenigen Monaten der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Zuviele Starallüren?
Im Vorfeld sorgten vor allem die Sonderwünsche des Schauspielers für eine große Medienpräsenz. Schweiger wollte zunächst den Vorspann der Krimireihe verändern, weil dieser „outdated“ sei. Außerdem zeigte er sich nicht mit seinem ursprünglichen Rollennamen „Nick Tschauder“ einverstanden. Der Name wurde in „Nick Tschiller“ geändert, der traditionsreiche Vorspann blieb.
Zudem soll der „Tatort“ mit Schweiger der teuerste aller Zeiten werden. Das bisherige durchschnittliche Budget von 1,3 bis 1,5 Millionen Euro werde beim Schweiger-Krimi weit übertroffen, zitierte die „BamS“ einen Produktionsmitarbeiter. So soll es bei diesem „Tatort“ viel mehr Actionszenen mitsamt Explosionen und Schießereien geben.
Möhring folgt im April
Aber nicht nur Schweiger wird im Frühjahr 2013 seine „Tatort“-Premiere feiern. Sein Kollege Wotan Wilke Möhring wird im April erstmals als Kommissar zu sehen sein. Devid Striesow wird bereits Ende Januar 2013 zum ersten Mal in Saarbrücken ermitteln.
In diesem Jahr wird die ARD 39 neue Fälle ausstrahlen, dazu kommen acht Folgen „Polizeiruf 110“.
BM/jcw



