Luxemburg

Prinz Guillaume und Gräfin Stéphanie geben sich Ja-Wort

Traumhochzeit in Luxemburg: Der Thronfolger und die belgische Gräfin haben sich kirchlich getraut - im Beisein des europäischen Hochadels.

Traumhochzeit im Großherzogtum Luxemburg: Einen Tag nach ihrer standesamtlichen Trauung haben sich Thronfolger Prinz Guillaume und die belgische Gräfin Stéphanie de Lannoy am Samstag vor dem Altar das Ja-Wort gegeben. Die Zeremonie in der Kirche Notre-Dame fand im Beisein zahlreicher prominenter Vertreter des europäischen Hochadels statt, darunter Königin Beatrix der Niederlande und Königin Silvia von Schweden.

Beatrix erschien im fliederfarbenem Kostüm, während sich die dänische Monarchin Margrethe II. in kräftigem Lila präsentierte. Die schwedische Königin Silvia trug ein pinkfarbenes Kleid. In Vertretung des spanischen Königshauses nahmen Kronprinz Felipe und seine Frau Letizia an der Hochzeit teil.

Aus Dänemark kamen neben Margrethe auch ihr Sohn Kronprinz Frederik und seine Frau Mary angereist, aus Schweden waren neben Königin Silvia auch ihre Tochter Victoria mit Mann Daniel zugegen. Ebenfalls unter den Hochzeitsgästen waren der niederländische Thronfolger Willem-Alexander und seine Frau Máxima, sowie die monegassische Prinzessin Caroline.

Die 28-jährige Braut trug ein elfenbeinfarbenes Kleid aus Spitze und einen bodenlangen Schleier. Der 30-jährige Guillaume trat in einer Uniform mit breiter gelber Schärpe vor den Altar. Das Paar hatte bereits am Freitag standesamtlich geheiratet.

Für Luxemburg bedeutete die Hochzeit der beiden jungen Leute eine Art Kate-und-William-Moment. Das Paar kommt bei den Bewohnern des kleinen Staats gut an. Die blonde Gräfin Stéphanie lernt bereits Luxemburgisch und will ihre belgische Staatsbürgerschaft aufgeben, um irgendwann Großherzogin des Landes zu werden.