Tod mit 52

Frau von Heinz Hoenig starb in einer Klinik an Herzversagen

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Schauspieler Heinz Hoenig trauert um seine Frau Simone. Er soll bei Dreharbeiten im Ausland vom Tod der 52-Jährigen erfahren haben.

Simone Hoenig-Zimmerli, Ehefrau des Schauspielers Heinz Hoenig, ist im Alter von 52 Jahren gestorben. Nach Angaben des Produzenten der ZDF-Serie „Traumschiff“, für die der Schauspieler gerade vor der Kamera stand, erfuhr Hoenig im Ausland von dem Tod seiner Frau. „Heinz Hoenig war bei Dreharbeiten an Land in San Juan auf Puerto Rico, als seine Frau starb“, sagte Wolfgang Rademann der Illustrierten "Bunte".

Dem Bericht zufolge starb Simone Hoenig-Zimmerli in einem Krankenhaus an Herzversagen, nachdem sie wegen eines nicht verheilten Oberarmbruchs operiert worden war. Die Diabetikerin sei von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt worden. Sechs Tage später sei sie gestorben.

Ihre Schwester, Barbara Hübscher, bestätigte am Montag einen Bericht der Schweizer Zeitung „Blick“. Die geborene Schweizerin starb bereits am 25. März 2012 in einer Klinik in Deutschland. Die Todesanzeige erschien in einer Schweizer Lokalzeitung. Der 60-jährige Heinz Hoenig („Der König von St. Pauli“) und seine Familie leben auf Mallorca.

Die Beisetzung soll im engsten Familienkreis stattfinden. Als Traueradresse wurde ein Ort in der Schweiz genannt.

Das Paar hatte sich auf dem Züricher Flughafen kennengelernt und war 23 Jahre verheiratet. Die beiden Kinder sind bereits erwachsen. 2004 wurde Simone Hoenig-Zimmerli schwer krank und überlebte nur knapp.

Die Ehe von Heinz Hoenig und seiner Frau sorgte für Schlagzeilen, weil es immer wieder zu Konflikten und Versöhnungen kam. Sie selbst sprachen davon, sie hätten sich "so ungefähr 5248 Mal scheiden lassen" wollen. Doch im Juni 2010 erneuerten sie auf Mallorca ihr Eheversprechen nach 22 Jahren. Bei der Trauung waren die Kinder Lucas und Paula die einzigen Gäste. Der Zeitschrift "Bunte" hatte Heinz Hoenig damals erklärt: "Das heißt nicht, dass ich da immer bin. Ich bin ein Zigeuner, ein Filou, ich werde immer auf der Welt unterwegs sein." Für "dieses Friede-Freude-Eierkuchen-Gedöns" habe das Paar nichts übrig. "Lieber haben wir uns gebalgt und gestritten - mit Leidenschaft!" Simone bezeichnet die Trauung in dem Bericht als "Meilenstein": "Wir müssen nicht mehr die alten Geschichten aufwärmen, wir blicken endlich wieder nach vorn."

( AFP/dpa/sei )

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