60 Kilo Gewicht bei 1,75 Metern Körpergröße. Da denkt man eher an ein Model als an eine Kickboxerin. Christine Theiss trägt einen kurzen Mantel und hohe Stiefel zur engen Hose, sie ist sorgfältig geschminkt. Macht ein K.O.-Schlag Spaß? Sie lächelt. "Es hat etwas Befriedigendes, da bleibt kein Raum für Diskussionen." Mit dem Sport hat sie mit sieben Jahren angefangen, für ihr Medizinstudium zog sie 2001 von Bayreuth nach München. Derzeit schreibt sie ihre Doktorarbeit über Stammzellentherapie nach Herzinfarkten. Und sie trainiert zweimal täglich.
Mit Erfolg: Den letzten großen Kampf hat sie gewonnen. Am 25.05 gewann sie die den Weltmeister-Gürtel im Profi-Kickboxen gegen Rachel Kirkhouse. Und in der neuen "Maxim" zeigt sie ihre feminine Seite. Auf ihrer Homepage schreibt sie dazu: „In der August-Ausgabe der Maxim bin ich das Cover-Girl. Ich bin ehrlich gesagt ziemlich nervös.“ Dabei gibt sie sich normalerweise sehr kämpferisch.
Was macht eine gute Kämpferin aus? "Sie muss technisch gut sein, einstecken können und einen unbeugsamen Willen haben." Und den hat Christine Theiss. "Wenn mir jemand sagt, du verlierst gerade, kann ich einen Gang hochschalten. Ich will einfach jeden Kampf gewinnen."
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