Aufräumarbeiten

Reederei der havarierten "Rena" sagt Spende zu

Bergungsteams haben die Arbeiten an dem havarierten Schiff "Rena" vor Neuseeland erneut unterbrochen. Das Containerschiff habe den Stürmen vorerst noch standgehalten, doch die nächsten 24 Stunden seien kritisch. Indes will die Reederei des Schiffes die Aufräumarbeiten finanziell unterstützen.

Das Video konnte nicht gefunden werden.

Schlechtes Wetter zwang die Einsatzkräfte, das Abpumpen von Öl aus dem havarierten Containerschiff Rena abzubrechen

Video: Reuters
Beschreibung anzeigen

Die Reederei des vor Neuseeland havarierten Containerschiffs „Rena“ hat umgerechnet rund 580.000 Euro für die durch die Ölpest nötig gewordenen Aufräumarbeiten angeboten. Derweil haben Rettungskräfte, die Öl aus dem Schiff abpumpen wollten, ihre Arbeiten aufgrund schlechten Wetters vorübergehend einstellen müssen.

Die Reederei MSC kündigte am Dienstag eine freiwillige Spende für die Aufräumarbeiten an, weil sie „zutiefst besorgt“ sei über die Belastung des auslaufenden Öls auf die Umwelt sowie die Auswirkungen auf den Alltag der Menschen und den Handel.

„Wir möchten betonen, dass MSC nicht Eigentümer der 'Rena' ist, wir weder die Mannschaft eingestellt haben noch für die Instandhaltung und den Betrieb des Schiffes verantwortlich sind“, teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit. Eigentümer des unter liberianischer Flagge fahrenden Containerschiffs ist die in Griechenland ansässige Firma Costamare. Das Unternehmen hatte gesagt, dass es eng mit den Behörden zusammenarbeite und versuche, den durch die Havarie entstandenen Schaden für die Umwelt so gering wie möglich zu halten.

Jederzeit droht ein Auseinanderbrechen des Schiffes

Seit das Schiff am 5. Oktober auf Grund lief, sind nach Schätzungen der Behörden etwa 350 Tonnen Treibstoff ins Meer gelaufen, weitere 1.400 Tonnen befinden sich noch an Bord. Experten gehen davon aus, dass die „Rena“ angesichts großer Risse im Rumpf jederzeit zerbrechen kann.

Verkehrsminister Steven Joyce hatte kürzlich wissen lassen, dass die Aufräumarbeiten bislang umgerechnet rund 2,3 Millionen Euro gekostet haben. Eine Zahl, die voraussichtlich noch deutlich größer wird. Hunderte Freiwillige sind mit dem Säubern der Strände beschäftigt und helfen bei der Rettung von Seevögeln. Rund 1.300 Vögel sind infolge der Ölpest bereits verendet.

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen